Tür 21: Die Weihnachtstradition der Unplugged-Konzerte der Bananafishbones im Tölzer Kurhaus

Tür 21: Die Weihnachtstradition der Unplugged-Konzerte der Bananafishbones im Tölzer Kurhaus

Dear Bananafishbones,

es ist Ewigkeiten her, seit dem ich auf einem BFB-Konzert war. Im Geiste hatte ich es mir oft gewünscht, aber geschafft hatte ich es trotz größter Bemühungen schon Jahre nicht mehr. Aber heute, endlich, war es einmal wieder soweit und mit dem ersten Ton, dem ersten Chord von euch war es sofort wieder  da, das so besondere Fishbone-Feeling, dass man gar nicht so richtig beschreiben kann, eben nur vorsichtig ehrfürchtig erfühlen. Zugegeben die Bandgründung 1987 habe ich ziemlich verschlafen, damals war ich in der ersten Klasse und habe noch Nicki und das bayrische Cowgirl am coolsten gefunden. Das erste Mal gehört habe ich euch -glaube ich- im Rocks off in Bad Tölz und fast zeitgleich wurde euer erster Hit “Come to sin” im Radio rauf und runter gespielt. Aber es stimmt wirklich, ab dem diesem ersten Augenblick habe ich eure Musik geliebt. Wirklich. Aufrichtig geliebt. Ich war 19 und mit tausenden von anderen Tölzern “live” dabei, (und nicht nur Tölzern) als ihr das erste in der Marktstrasse gespielt hattet und auch das zweite Mal in der Wiederholung zusammen mit der Tölzer Stadtkapelle. Ich habe auf dem Hillside ( und bei jedem der folgenden Jahre) barfuß auf der Kasernen-Wiesn getanzt, wild and crazy und es war wirklich ein Wunder, dass ich in keine der 18 Desperadosflaschen, die ich hauptsächlich mit meiner Freundin selbst getrunken hatte, getreten bin. Und immer wenn ich Dinosaur höre und die Stelle ” I live in Bavaria…” kommt, dann sing ich ganz laut mit! Weil es ist für mich irgendwie so:  Bananafishbones das ist Heimatgefühl und gleichzeitig das Country-Johnny-Cash-Cure-What-Ever-Bananafishbones-Feeling (da hamas wieder) das eben so schwer zu beschreiben ist. Das mit dem Heimatgefühl würden sie wahrscheinlich dementieren, wenn man sie dazu befragen würde. I guess. Weil Heimat nur ein Gefühl ist und man immer da zu Hause ist, wo die Menschen leben die man liebt, die einen lieben.

Und heute durfte ich es wieder einmal erleben und das Dank guter Freunde in der allerersten Reihe. Was für mich wirklich gleich zu setzen ist, als wäre das bei irgendeiner mega-ultra-famous Rockband im Londoner Wembly Stadion. Für mich seit ihr eine der allerbesten Livebands. Ever! Ohne Übertreibung.  Heute bin ich tief berührt, begeistert und mir fällt es alles wieder ein. Wie das gewesen ist, als ich 19 war und als ich das erste Mal Easy Day gehört hatte und gestern fühlte ich mich genauso. Weil das Fishbones-Feeling ist zeitlos hams gsagt. Und es vereint den Isarwinkel auf heilige Art und Weise. Und immer dann, wenn die Stimmung emotional-magnetisch aufgeladen ist, dann warten alle wie auf der Christmette das gemeinsam angestimmte “Stille Nacht” nur noch auf auf Easy Day um aus voller Kehle mitzusingen! It’s like dancing in the sun, having trouble, having fun, having anything you wish to come…

Danke, danke, danke aus ganzem Herzen für das sagenhafte  Konzert und eure einzigartige Art Musik zu machen. Sie bedeutet mir so unendlich viel und ich glaube, dass ist genau das was wir JETZT brauchen, gute Musik und echte Liebe ♥

aus ganzem Herzen, M.

Special Guests: Martin Kälberer und Karin Rabhansl

 

 

 

Tür Nummer 20_ Die Wintersonnwende und das hellste Licht

Tür Nummer 20_ Die Wintersonnwende und das hellste Licht

Die Thomas-Nacht und die Wintersonnenwende heute Abend symbolisieren die längste Nacht und den kürzersten Tag vom ganzen Jahr. Außerdem ist es auch der Beginn der Rauhnächte, deren Bräuche und Rituale mich schon seit meiner Kindheit fasziniert haben. Und gerade jetzt in Zeiten des weltweiten Terrors, mag es gerade einmal mehr dunkel um unsere Herzen geworden sein. Aber ich glaube, die einzige, wirksame “Waffe” ist auch die einfachste und älteste zugleich. Darum hört bitte nicht auf, die Liebe in die Welt zu tragen, so als wäre sie eine unauslöschliche Fackel des Friedens. Leuchtet vor euch hin, in jeder Situation und beschützt diese Licht wie nichts anderes auf dieser Welt.

Eins dieser leuchtenden Vorbilder wie hell die Liebe wirklich leuchten kann, ist unsere älteste Tochter, die genau vor 8 Jahren in der Thomas Nacht zur Welt kam. Wir gaben ihr damals einen indianischen Zweitnamen,(und das in Bayern!;-) weil er für uns eine tiefe Bedeutung hatte. Erst viel später ist uns sein wahrer Sinn wirklich bewusst geworden, der übersetzt soviel heißt wie: Blüte der aufgehenden Sonne. Und da ist sie, unsere kleine, strahlende Sonne, geboren genau zu dem Zeitpunkt der Wintersonnenwende an dem die Sonne wirklich wieder länger zu scheinen begann. Und so erinnert sie uns immer daran, weil es so wahr ist: Das beste ist es einfach vor sich her zu leuchten. Immer. Und die Nacht wird zum Tag werden.

Aus ganzem Herzen, M.

Tür Nummmer 16: Übers Isartreffen mit dem Addnfahrer

Das Isartreffen über den Addnfahrer geht heute online und erhält insgesamt doch tatsächlich über 865 likes. Sagenhaft. Und obwohl ich ja immer finde, darauf kommt es garnicht an, sondern viel mehr auch nur einen Menschen “richtig” zu erreichen, finde es trotzdem sagenhaft und freue mich unbandig!

Addnfahrer thanks for sharing 🙂

Isartreffen mit dem Addnfahrer

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Tür Nummer 12: Weihnachtswünsche eines Kindes

Tür Nummer 12: Weihnachtswünsche eines Kindes

Donnerstag abends bei Weihnachtsgeschicht’n mit Christine Neubauer und der Nachtmusik, hatte Christine Neubauer dieses rührende Gedicht vorgelesen. Ich will es euch nicht vorenthalten, weil ich es einfach so wunderschön fand. Alles Liebe und Gute und denkt daran besonders die Geschenke die nichts kosten sind oft genau die, die am wertvollsten sind.

Einen friedlichen Montagabend, aus ganzem Herzen M.

Ich wünsche mir einen langen Tag,
ganz ohne alle Uhren,
und auch Erwachsene, die nicht stets
auf Termine luren.
Ich wünsch mir Papa mit viel Zeit für mich
und meine Fragen
und dass Erwachsene nicht so oft
nur jammern oder klagen.
Ich wünsch mir, dass man mich fragt,
warum ich manchmal weine.
Ich wünsch mir, dass man mir mal sagt:
“Ich mag dich, meine Kleine!”
Ich wünsch mir, dass man nicht stets mahnt:
“Nicht jetzt, denk doch an später!”
Ich wünsch mir, dass ich “ich” sein darf
und nicht ein “man” und “jeder”.
Ich wünsch mir Lehrer mit Humor und solche,
die gern lachen.
Dass ich nicht nur gescheit sein muss,
mal träumen darf im Wachen.
Frohe Gesichter um mich rum,
die nicht im Alter rosten.
Bekomm die Wünsche ich erfüllt?
Wohl kaum, weil sie nichts kosten!

Verfasser unbekannt