Das Streben nach Glück

Das Streben nach Glück

Willst du wirklich glücklich sein? Mir fällt zumindest keiner ein der diese Frage verneinen würde, aber wann bist du wirklich, wirklich glücklich und was ist Glück überhaupt? Kann man Glück überhaupt definieren, weil es doch für jeden etwas anders bedeutet oder gibt es das eine große Glück, das alle Menschen gleichermaßen erfüllt? Ich weiß es nicht genau, aber in mir fühlt sich etwas so an, dass dem ziemlich nahe kommt. Es war immer da, glaube ich, aber jetzt ist so, dass dieses Gefühl plötzlich aufgeht und in den unterschiedlichsten Farben erblüht. So wie bunte Wiesenblumen im Sommer, die man lieber unberührt am Wegesrand stehen lässt, als sie zu pflücken. Glück und Blumen tut es gut, wenn man sie einfach sein lässt. Wind und Wetter können ihnen nichts anhaben, es liegt in ihrer Natur genau daran zu wachsen.

Glück ist vielfältig und so unterschiedlich, wie es Menschen auf dieser Welt gibt. Es gibt unendlich viele Wege wahrhaftig glücklich zu werden. Nur für jetzt und den Moment wäre ich gerne der Dalai Lama, weil der meiner Meinung nach unfassbar gute Glückstheorien aufgestellt hat, doch weil ich der ja bekanntlich eben nicht bin, schreibe ich dir meine ganz persönlichen Wegweiser auf, die dich dorthin führen sollen, dass du genau dein Glück findest. Nicht meines, sondern deins. Und vergiss nicht: Glück ist immer ein Gefühl, dass du in dir trägst.

Es ist die Liebe zu dir Selbst. Du musst einfach verdammt gerne mit dir zusammen sein, weil du mit Sicherheit der einzige Mensch sein wirst,  der ein Leben lang bei dir ist. Vielleicht kannst du das nicht von heute auf morgen, vielleicht ist es ein Prozess und du wirst lange unterwegs sein, bis du tatsächlich angekommen bist. Aber es ist nie zu spät endlich loszugehen und mit jedem kleinen Schritt, wirst du dir selbst ein Stück näher entgegen gehen.

Mache Fehler. Es ist gut, denn nur aus ihnen kannst du lernen und über dich hinauswachsen. Verzeihe dir diese Fehler. Du wirst den einen oder anderen Fehler immer wieder machen, solange bis du eine Lektion gelernt hast. Schuldgefühle jeglicher Art bringen dich nicht weiter. Lass sie an dir vorüberziehen, wie eine schauderhaft wirkende Landschaft aus einem Zugfenster, bei der du froh bist, dass du weiterfährst und dort nicht aussteigen musst.

Erkenne die Wunder um dich und in dir, denn ausnahmslos alles ist ein riesengroßes Wunder. Woher du kommst, wohin du gehst und was dich ausmacht. Es gibt so viele Dinge um uns herum die wir uns nicht erklären können, dennoch sind sie da, so wie die Luft zum Atmen. Bleibe demütig und dankbar.

Dankbar sein, bedeutet im Grunde schon glücklich zu sein. Es bedeutet die Dinge zu bejahen und es für gut zu heißen, dass sie da sind. Dankbar sein bedeutet gerne annehmen.

Kein Mensch kann immer nur glücklich sein, es ist mehr ein Gefühl des inneren Friedens, das zu deinem ständigen Begleiter werden kann, wenn du das willst. Das Wichtigste ist es deine Gefühle zu leben. Weine, wenn du traurig bist, lache laut, wenn dir danach zu Mute ist. Sei wütend, verärgert, aber niemals verbittert. Verbittert wirst du nur, wenn du die Gefühle die dir nicht gut tun (und das spürst du) nicht loslassen kannst. Vertraue darauf, dass das Leben dein bester Freund ist. Du kannst alles schaffen, versuche deine Gefühle nicht in gut oder schlecht ein zu teilen. Versuche sie in ihrer ganzen Intensität und Kraft zu leben.

Suche nach deinen Träumen. Jeder von uns ist mit ganz besonderen Talenten gesegnet. Deine Aufgabe ist herauszufinden, welche deine sind. Was erfüllt dich zutiefst, was berührt dich? Wer bist du in deinem tiefsten Herzen wirklich? Behalte dein mutiges Herz, um du selbst zu sein.

Verbiege und verändere dich nicht. Wenn du ganz du selbst bist, ziehst du automatisch nur Menschen und Dinge an, die dir entsprechen. Gehe mit einem offenen und weiten Herzen in die Welt. Es mag sein, dass es manches Mal weh tut, wenn du verletzt wirst. Doch du wirst bald einen Instinkt dafür entwickeln, wann du vertrauen kannst und wann du dich schützen musst. Du wirst nie tief gekränkt werden, nur weil du jemanden dein Herz öffnest. Denn nur die Menschen werden es wirklich in dein Herz schaffen, die sich dort zu Hause fühlen werden.

Und zum Schluss. Liebe ohne Grenzen, liebe der Liebe wegen und liebe aus Vertrauen. Liebe ist Leben. Das ist alles was zählt.

Und wie ist das jetzt mit dem Gefühl in mir? Habe ich mich in ihm gefunden oder ist es nur eine Summe, der glücklichen Umstände, die rührender Weise wie ein warmer Sommerregen vom Himmel auf mich und dieses Leben, das ich doch so unsagbar tief liebe, herunter prasselten? Bin ich wirklich so glücklich wie ich mich fühle? Ja, das bin ich wirklich. Aber ich glaube, weil ich dem Glück glücklicherweise in die Augen schauen durfte. Ich bin nur ein Mädchen, das ihm zufällig begegnete und es einfach so bat zu bleiben, um mit ihm im warmen Regen zu tanzen. Dann hat das Glück meine Hand genommen und ist hier bei mir geblieben. Einfach so.

Ich wünsche dir das Glück, dein Glück zu finden und das Glück zu erkennen, daß es längst schon hier bei dir ist. Weil es das immer schon war und weil es dich zuerst gefunden hat, bevor du dich überhaupt auf die Suche nach ihm begeben hast.

Aus ganzem Herzen, M.

Foto M.Linke

Diesen Beitrag habe ich zur Blogparade von Maluschka eingereicht. Du findest ihn unter anderm unter …

Wie soziale Beziehungen unser Glück mehren, können wir von Sterbenden lernen

Schau doch mal vorbei, es lohnt sich!

Osterwochenende in Bildern

Osterwochenende in Bildern

Susanne von Geborgen Wachsen hat vor ein paar Tagen ihr drittes Kind, einen kleinen Sohn zur Welt gebracht. Ihr Blog ist so besonders und einzigartig und ich teile ihre Meinung bis in jedes kleinste Detail darüber was es bedeutet, wenn Kinder genau so ins Leben starten können und eben genau das dürfen: geborgen wachsen. Und weil es bei uns ja auch gerade Mal 1,5 Jahre her ist, daß unser Baby Nummer 3 zur Welt kam, kann ich alles so nachfühlen. Unsere ersten, zarten Augenblicke, das unfassbare Glück und auch der Moment als sie endlich da war und wir sie so fest in unseren Armen hielten, daß sie ganz sicher spürte: Wir lassen sie nie wieder los. Susanne hat in ihrem Blog dazu aufgerufen, unser Wochenende in Bilder zu schildern. Was natürlich mit ihren Bildern aus dem Wochenbett, die dermassen mit Liebe und Frieden durchflutet sind, in keinster Weise zu toppen ist 😉 Aber trotzdem hier ist es, unser Osterwochenende in Bildern und Farbe und … natürlich aus ganzem Herzen.

Das ist meine Geburts- und Heimtstadt Bad Tölz. Ich lebe so unglaublich gerne im Isarwinkel.  Hier der Blick für euch vom Tölzer Kalvarienberg.

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Das ist sie noch einmal die Kalvarienbergkirche von der Isarbrücke aus.

Am Karfreitag ist sie besonders schön geschmückt. Kati und ich zünden ein Kerze an, weil ich nie an Kirchen vorbei gehen kann ohne Kerzen anzuzünden. Für uns ist es irgendwie ein Ritual geworden, um unsere Gebete in den Himmel zu schicken.

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Es gibt so viele Osterrituale im Isarwinkel, dass ich dem Ganzen eigentlich einen ganzen Blogartikel widmen sollte. (nächstes Jahr zu Ostern dann;-) Eines davon ist die „Heilge Stiege“, die sich in der Tölzer Kalvarienkirche befindet. Nach einer alten Tradition beten bis heute noch die Menschen kniend am Karwochenende jede Einzelne der insgesamt 28 Stufen bis nach oben. ( z.B. das Vater unser)

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Am Kalvarienberg.

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Noch ein paar Kleinigkeiten in der Tölzer Marktstraße abholen, damit der Osterhase am Sonntag nicht mit leeren Händen da steht.

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                                                                 Entenfüttern an der Isar.

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Die Verlosung des Frühlingsostergewinnspiels auf dem aus ganzem Herzen Blog.

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Am Abend haben wir mit meiner Nichte Lisa alle zusammen noch ihren 17.Geburtstag gefeiert! 17, unglaublich, ich kann es immer noch nicht fassen…kleine, große Lisa.

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Im Arzbacher Hof gab’s Ostern natürlich auch jede Menge zu tun. Und weil wir beim Arbeiten keine Zeit zum fotografieren haben, sondern schauen müssen, daß unsere Gäste glücklich und satt sind – ist klar…nur ein paar wenige Bilder eines turbulenten Osterwochenendes.

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Alle Jahre wieder kommt der Arzbacher Hof Osterhase und beschenkt unsere lieben Gäste.

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Vor allem auch die Kinder…

Jahrtag der Freiwilligen Feuerwehr Wackersberg-Arzbach am Ostermontag im Arzbacher Hof. Auch der kommt alle Jahre wieder…

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Palmsonntag 2016 037

Ostern bei uns in den Alpen ist geprägt von Traditionen und Brauchtum. Aber davon erzähle ich euch dann ein anderes Mal. Heute lasse ich die Bilder für euch sprechen…ich hoffe ihr hattet alle ein durchweg wundervolles Osterfest in angenehmer Gesellschaft. Was bedeutet Ostern für euch? Wie durftet ihr eure Feiertage verbringen?

Wir lesen, sehen und hören uns bald wieder,

alles Liebe aus ganzem Herzen, M.

Fotos M.Linke/ Foto Kirche Wackersberg Hans Demmel

Die Verlosung vom Frühlingsostergewinnspiel

Die Verlosung vom Frühlingsostergewinnspiel

Heute war so ein wunderschöner Karsamstag! Vormittags war es bewölkt und bis zum Nachmittag kam die Sonne immer mehr durch. Genau pünktlich zu Ostern. Ich habe mir zwei unserer Kinder geschnappt und bin mit dem Zettel bewaffnet auf dem alle 41 Namen der Gewinnspielteilnehmer standen an unser Lieblingsplätzerl an der Isar. Tom jr. hat mit geschlossenen Augen die Gewinner gezogen und falls er geschummelt hat, macht das nichts, weil er kann nämlich noch nicht lesen. Es war also definitiv eine intuitive Glücksverlosung.

Ich würde euch am allerallerliebsten alle einen Preis zuschicken, weil ich mich doch so sehr über jeden Einzelnen gefreut habe, der mitgemacht hat. Ich verspreche ich schaue mich wieder nach schönen Dinge für euch um und allerspätestens im Sommer gibt es wieder ein Gewinnspiel aus ganzem Herzen.  Indianerehrenwort. Aber jetzt geht’s los…tatatata…hier sind die Gewinner!

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Die Gewinnerin des Kissens ist: Ramona!

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Die Gewinnerin des Holzherzes ist: Roswitha Heufelder!

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Und nun noch eine Gewinnerin: Katharina vom Blog so nah uns so fern gewinnt den Steinbock!

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Ich danke euch so sehr für’s Mitmachen und wünsche euch sonnige Tage und ein wundervolles Osterfest in bester Gesellschaft!

aus ganzem Herzen, M.

Bilder M.Linke

Gastbeitrag bei so nah uns so fern

Gastbeitrag bei so nah uns so fern

 Da gibt es einen ganz tollen Blog von der bezaubernden Katharina, denn ich täglich und so gerne lese, weil er eben soooo wundervoll ist und deswegen freue ich mich heute ganz besonders, daß ich bei www.sonahundsofern.com einen Gastbeitrag über unseren Alpencampingplatz schreiben durfte. Aber lest selber…

Blogger empfehlen ihre liebsten Unterkünfte weltweit – der Alpencampingplatz

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Finde dein Glück

Finde dein Glück

Jetzt ist das neue Jahr noch so frisch, so jung und auch wenn man es nicht von einem Zeitpunkt abhängig machen kann, liegt doch der Zauber des Anfangs ein kleines bisschen mehr als sonst über allem. Wir machen Vorsätze, die wir leichter wieder brechen als halten und versuchen Dinge zu ändern, wovon wir der Meinung sind, daß wir genau hier einen Richtungswechsel vertragen könnten. So als wäre der Jahreswechsel eine neue Chance für uns. Wie wenn man sich am Volksfest noch einmal ein paar Lose extra kauft, um vielleicht doch noch den vermeintlichen Hauptgewinn zu ziehen. Die Wahrheit aber ist: Der Hauptgewinn – das bist du!

Du hast alles in der Hand, wenn es auch so scheint als hättest du noch soviel Nieten im Leben gezogen, mag vielleicht genau das etwas sein, woraus du lernen kannst oder etwas was du im Moment am allermeisten brauchst. Ich habe als Teenager zum Beispiel tatsächlich einmal eine kleine Taschenlampe als Trostpreis gewonnen.  Anfangs haben wir gelacht, weil wir doch unbedingt den Riesenelefanten für meine Nichte gewinnen wollten. Ein paar Minuten später habe ich gemerkt, daß ich meinen Schlüssel für’s Fahrradschloß verloren habe. Also ich bin mir ziemlich sicher, daß ich den im Dunkeln auf dem Kiesweg und ohne meine neue Minitaschenlampe nie gefunden hätte. Vertraue darauf, daß immer alles zur richtigen Zeit geschieht. Auch wenn es unter Umständen sehr lange dauert, bis du das ganze Bild erkennen kannst.

Ich schaue noch einmal kurz zurück, in das alte Jahr und möchte euch von etwas erzählen, daß mich tief berührt hat. Eine kleine Kategorie in diesem Blog nennt sich die „aus-ganzem-Herzen-Bewegung“. Damit ist nicht die „große Bewegung“ gemeint, die man vielleicht hinter so einem großen Wort vermuten könnte, sondern einfach die vielen kleinen Schritte, die dieser Blog neben dem Schreiben hier auch im echten Leben geht. Zu Weihnachten durfte ich 5 Bloglesern unter euch einen Weihnachtsbrief schreiben. Es ist ganz anders Briefe zu schreiben als Texte am PC , die man wieder löschen kann und Sätze die man hinterher noch einmal komplett anders formuliert als ursprünglich. Zumindest wenn man Briefe, so wie ich, immer im ersten Entwurf schreibt. Ich habe es als eine besondere Ehre empfunden diese Briefe überhaupt schreiben zu dürfen. Besonders wegen der ganz wunderbaren Menschen die dahinter stehen. Ein Brief ging in die Ferne, also gut, genau genommen nach Österreich. Einer an jemanden, den ich fast täglich, zumindest wöchentlich, meistens flüchtig sehe und dem ich so sagen durfte, wie sehr ich ihn ( sie in diesem Fall) und ihre ganz besonders liebenswürdige Familie schätze. Ein weiterer an jemanden den ich schon seit meiner Kindergartenzeit kenne und in bester Erinnerung habe. Dann durfte ich noch einem so gern gesehenen Arzbacher Hof Gast schreiben und zu guter letzt einem jungen Familienpapa, dessen Frau sich aus ganzem Herzen bei ihm bedanken wollte. Einfach dafür das es ihn gibt und vieles so selbstversändlich für ihn ist, was in Wahrheit aber einfach nur ein großer Segen für diese Familie ist. Eure Offenheit hat mich sehr bewegt und ich danke euch aus ganzem Herzen dafür.  Danke auch an die Menschen, die mir in letzter Zeit gesagt haben das sie meinen Blog (tatsächlich, tatsächlich!) lesen. Das schockt mich wirklich total. Im positivsten Sinne und macht mich so unendlich dankbar! Und dann kam eines Tages noch eine Email von dir, meine liebe unbekannte Blogleserin und deswegen ist dieser Brief jetzt auch nur für dich.

Liebe aus-ganzem-Herzen-Blogleserin,

vor Kurzem hat mich jemand gefragt, warum ich diesen Blog schreibe. Meine Antwort ist so klar und einfach: Für Menschen, wie du einer bist. Du schreibst mir, daß du meinen Blog so gerne liest und ich gebe zu, immer wenn mir das jemand sagt, der dann so wie du, noch obendrein überhaupt nicht in unmittelbarer Nähe lebt, dann kann ich das immer nicht so richtig glauben. Das da draußen jemand über meinen Blog stolpert ist für mich schon außergewöhnlich genug und das er ihn  dann auch noch regelmässig liest! Du stellst dich kurz vor und ich kann dich vor mir sehen, nicht wie du aussieht, das schreibst du ja nicht, aber wer du in Wirklichkeit bist. Deine Email ist so ehrlich, so vertrauensvoll anrührend. Wie du  über dein Leben schreibst und über die Dinge die du mit deinen gerade mal 24 Jahre erlebt hast. 2015 war kein „gutes“ Jahr für dich. Das alles hat sich jetzt auch noch körperlich manifestiert und dir geht es Moment alles andere als blendend. Die Gedanken im Blog helfen dir im Moment sehr. Das hast du wirklich so geschrieben! Herzschluchz. Was mir das bedeutet! Ein großer, nicht enden wollender Streit in deiner Familie und meine Blog-Aktion Weihnachtsbriefe zu schreiben, hat dich veranlasst dieses Jahr anstelle der Geschenke den Menschen die dir etwas bedeuten, Briefe zu schenken. Doch du musstest feststellen, wie du erzählst, daß dir hierfür die Worte und letztendlich auch der Mut fehlten. Ich möchte dir gerne etwas sagen. Du hast soviel Mut gehabt mir diese Email zu schreiben und du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr mich deine Zeilen tatsächlich berührt haben.  Genau das ist ja der Sinn von aus-ganzem-Herzen.de! Er soll Impulse geben, inspirieren und die Geschichten der Menschen, welche wir das ganzen Jahr im Arzbacher Hof, auf dem Alpencampingplatz und irgendwo da draußen treffen, weitertragen. Damit sie bleiben und nicht verloren gehen. Es wäre zu schade, würden sie einfach so erlöschen, wie das letzte Stück leuchtende Glut von einem abgebranntem Lagerfeuer. Das Leben ist so kostbar, so einzigartig wie du es bist. Es liegt vor dir, wie ein großes, dickes Märchenbuch, das nur darauf wartet gelesen zu werden. Es gibt so viele Wege, welche dich an die Orte an denen du aufrichtig glücklich bist, führen könnten. Manchmal kann etwas schwierig sein, weil es so einfach ist: Denn alles was du tun musst, ist nur darauf zu achten,  daß du etwas findest, das dich so erfüllt,  daß du hin und wieder Raum und Zeit vergisst. Das Menschen dich umgeben, die dein Herz schneller schlagen lassen, so das es sich anfühlt, als würde es Purzelbäume machen vor Freude bei jedem Wiedersehen .  Um klein anzufangen: Wenn es jeden Tag etwas gibt, worauf du dich freust, dann wird es mit jedem neuen Tag mehr davon werden, einfach weil du dich darauf konzentrierst, das geht gar nicht anders. Physikalisches Gesetz. Vielleicht will dir dein Körper genau das jetzt sagen? Du musst dich nicht ändern, bleib einfach du selbst. Und vielleicht ist dir in deiner Familie genau die Rolle zugeteilt anderen den Weg zu leuchten? Auch wenn wir nicht alles ändern können was um uns herum passiert, wir können immer entscheiden, wie wir darauf reagieren. Vertraue darauf, daß wenn etwas geht, was du nicht aufhalten kannst, es ausnahmslos immer ein Zeichen ist, daß etwas besseres ( für dich besseres) nachkommen will. Vertraue darauf, daß das Leben auf deiner Seite steht. Du mußt nur herausfinden wer du bist, aber dafür, da sei dir sicher, hast du jede Menge Zeit. Zum Schluß vertraue auf den wichtigsten Menschen in deinem Leben, du selbst. Habe grenzenloses Selbstvertrauen und du wirst sehen, bald werden sich vor dir viele neue Möglichkeiten auftun. Und jetzt schlage dein Märchenbuch auf und lies die Geschichten, die dir am besten gefallen. Die anderen lässt du einfach stehen, du mußt sie ja nicht ein zweites Mal lesen. Finde dein Glück. Aus ganzem Herzen, deine M.

P.S. Vielleicht sehen wir uns dieses Jahr einmal in der Wiesn? 😉

Mein Lied für dich von Gregor Myle

 

Brief ans Christkind

Brief ans Christkind

Liebes Christkind,
kannst du dich noch an mich erinnern? Ich bin das Kind von damals, dass sich nichts sehnlicher als ein Teleskop gewünscht hatte. Ich dachte, damit könnte ich bis zum Himmel, also bis zu dir raufschauen. Mit viel Glück, so habe ich es mir überlegt, könnte ich die beiden Himmelstore erkennen und vielleicht stehen sie zu Weihnachten einen Spalt weit offen und ich könnte einen kurzen Blick in dein Zuhause, das Paradies werfen. Entweder ich habe mich auf dem Wunschzettel verschrieben oder irgendwer hat sich in der Himmelswerkstatt gravierend vertan, denn statt dem Teleskop wurde letztendlich ein Mikroskop geliefert. Ich habe daraus geschlossen, daß man das wahrscheinlich gar nicht darf, einfach so in den Himmel zu schauen. Durchs Schlüsselloch ist es ja auch nicht erlaubt, zumindest solange das Christkind da ist. Ich dachte mir, wenn du mir ein Mikroskop schenkst, dann hat das schon seinen Grund. Ich hatte einfach grenzenloses Vertrauen in dich. Und es war ja dann auch gut, ich konnte mir ganz wunderbare Eiskristalle und Tannenspitzen anschauen. Vielleicht liegt ein kleines Stück vom Paradies in den kleinen Dingen und dein Zuhause zeigst du mir dann irgendwann später einmal.

Wenn ich mich an Weihnachten als ich noch ein Kind war zurück erinnere, dann sehe ich immer meterhohe Schneeberge und dicke Schneeflocken, die auf die Erde fallen. Die Adventszeit hat ewig gedauert und die Vorfreude auf dich stieg jeden Tag merklich an. Bis die Spannung am Heiligen Abend so groß war, dass wir Kinder es fast gar nicht mehr ausgehalten haben. Wir sind jedes Jahr zur Kirchsteinhütte zum Schlitten fahren gegangen und beim Nachhauseweg im Wald habe ich dich ausnahmslos immer gesehen. Ganz schnell, ganz flüchtig hast du irgendwo Schnee von den Bäumen geschüttelt oder irgendwas anderes gemacht, dass ich mir jedes Mal ganz sicher war, das bist du. Die aufgeregte Stimmung bevor du geklingelt hast und uns somit ein Zeichen gabst, dass Bescherung war, das fühlte sich an wie echtes Lampenfieber. Wie wenn man kurz vor einem ganz großen Auftritt stehen würde. Herzklopfen, schwitzende Hände und so. Und die Geschenke! Es war wirklich magisch! Aber ganz ehrlich es war mehr das Gefühl, dass alle Tore nach oben offen stehen und ich die Möglichkeit hatte dir ganz nah zu sein, welches mich damals so berührt hat. Der Glauben daran, dass es jemanden da oben gibt, der auf uns aufpasst und sich jedes Mal aufs Neue die Mühe macht, den weiten Weg zu uns zu fliegen, nur um uns Gutes zu tun. Als ich es nach und nach verstanden habe, dass es dich nicht gibt, liebes Christkind (und das hat wirklich seeehr lange gedauert) da hatte ich das Gefühl von dir bereits so tief in mir verankert, dass du für mich einfach weiter existiert hast. Du bist mehr so ein Bewußtsein geworden, ein Inbegriff für das Gute und ich fühle immer noch die Geborgenheit als du mich abends wenn ich mal nicht schlafen konnte, mit deinen weißen Flügel zu gedeckt hast. Für mich warst du die Heldin meiner Kindheit, nicht etwa Barbie oder Cinderella. Höchstens Pipi Langstrumpf, aber ich glaube du und Pipi habt euch sowieso immer gut verstanden.
Jetzt über 25 Jahre später darf ich dir noch einmal ganz nah sein, indem ich deine Geschichte an unsere Kinder weiter gebe. Du glaubst nicht was das für eine große Freude ist! Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich die Weihnachtsgeschichte mit jedem Jahr noch ein bißchen mehr ausschmücke. Deine Engel sind wild und manchmal frech, aber wie sonst könnten sie unserem Sohn ein Vorbild sein? Deine Lieblingstiere sind auf alle Fälle Elefanten und Delfine, was dich so sympathisch für unsere Tochter macht und Babies liebst du sowieso heiß und innig. Ich möchte nämlich unbedingt, dass unsere Kinder dich so sehr lieben wie ich es getan habe und zugegeben immer noch tue. Ich möchte, daß du ihnen dieses Urvertrauen ins Herz legst und dass sie solange an dich glauben, bis sie wissen, dass es dich trotzdem gibt. Ich bitte dich liebes Christkind lass dich nicht verunsichern, von der Zeit die sich schneller und schneller zu drehen scheint. Bitte nimm alle Kinder an die Hand. Zeige ihnen, dass der Himmel in Wahrheit in ihnen ist und dass sie gar kein Teleskop brauchen um ihn zu sehen. Wolltest du mir das vielleicht sagen, als du mir das Mikroskop geschenkt hast? Alle großen Wunder sind einfach? Es braucht nur staunende Augen, ein mutiges, offenes und weites Herz. Liebstes Christkind, danke, dass du da bist. Aus ganzem Herzen deine M.

Aus ganzem Herzen ein ganz wundervolles Weihnachtsfest mit deinem Christkind und deiner Familie!

 

Mein liebster Blogleser, ich bitte dich heute ganz leise zu sein, in dieser Vollmondnacht am Heiligenabend. Vielleicht hörst du das Christkind wie es zu dir spricht. Ich bitte dich ganz genau hinzuschauen, vielleicht siehst du es. Kannst du es fühlen? Weihnachten ist überall auf dieser Welt. Und der Himmel, der ist in dir.
Aus ganzem Herzen ein ganz wundervolles Weihnachtsfest mit deinem Christkind und deiner Familie, wünscht dir M.

Bild M.Linke

Das Lied zum Text

Die große Weihnachtspost: Dein Brief aus ganzem Herzen

Die große Weihnachtspost: Dein Brief aus ganzem Herzen

Jetzt habe ich mir etwas ganz Besonderes für euch einfallen lassen. Wenn du möchtest, schreibe ich dir zu Weihnachten einen handgeschriebenen Brief. Ganz alleine für dich oder für jemanden der dir sehr am Herzen liegt.  Schreib mir hier bei meinem Blog oder über Facebook eine kurze Nachricht mit deinem Namen und deiner Adresse. Den Brief werde ich dir dann bis Weihnachten zu schicken. Du kannst mir ein Anliegen aufschreiben.  Zum Beispiel für meine Oma, die gerne Briefe liest oder ich schreibe dir einfach intuitiv ein paar Zeilen die mir in den Sinn kommen. Sehr gerne schreibe ich auch eine kleine Geschichte für Kinder. Du schreibst mir dafür nur den Namen des Kindes und vielleicht einen kleinen Hinweis was es am allerliebsten mag. Das darf natürlich alles sein. Zwerge, Piraten, Prinzessinnen…Ich würde mich ganz unglaublich freuen, wenn du diesen Beitrag teilst und noch mehr, wenn ich für ein paar Menschen da draußen, ein Brief unter den Christbaum legen darf. Aus ganzem Herzen selbstverständlich. In großer Vorfreunde, deine M.

Foto M.Linke

Haltet an der Liebe fest!

Haltet an der Liebe fest!

Wenn so etwas Furchtbares wie das Attentat in Paris passiert, dann kann man das im ersten Moment immer gar nicht fassen. Laut aktuellen Meldungen hat sich gerade eben die Terrormiliz IS offiziell dazu bekannt. Im Internet tauchte heute eine entsprechende Botschaft im Namen des IS auf. Darin heißt es, „acht Brüder“ mit Sprengstoffgürteln und Sturmgewehren hätten einen „gesegneten Angriff“ auf das „Kreuzzug-Frankreich“ verübt. Es fehlen die Worte.  Das ist ein Angriff mitten  in das Herz von Paris und die Unberechenbarkeit dieser Tat macht uns Angst. Es könnte jederzeit irgendwo wieder passieren. Wenn man es auch schon nicht mehr hören kann, unsere Welt ist global geworden und wir sind alle miteinander verbunden. Es ist nicht mehr so wie früher, daß mich die Probleme in fernen Ländern nichts mehr angehen. Damals gab es keine Medien wie das Internet und dementsprechend ereilten uns solche Schreckensmeldungen erst sehr viel später oder auch gar nicht. Aber dennoch hat es sie immer gegeben. Darum bitte ich euch, schaut auch auf die andere,  helle Seite dieser schwarzen Medaille. Wieviele Menschen fühlen tiefstes Mitgefühl  für die Opfer und ihre Angehörige und stehen für Werte wie die Unantastbarkeit von Menschlichkeit und Nächstenliebe ein? Es ist die große Überzahl. Lasst uns an dem Guten festhalten und dafür stehen, besonders in Zeiten wie diesen .  Laßt uns die Globalisierung als Chance begreifen. Wir dürfen nicht zulassen, daß der Terror uns diktiert, auch wenn er leider zu einem Alltagsthema geworden ist. Wir müssen uns mit ihm auseinandersetzen, aber wir dürfen uns nicht von ihm bestimmen lassen. Erinnern wir uns an die Kostbarkeit des Lebens und hinterlassen Fußspuren der Liebe für unsere Kinder, damit sie sich an diesem Weg orientieren  und ihn weitergehen können. Ich bitte euch haltet an der Liebe fest und an einander. Hört nicht auf, gut zu sein. Darum bitte ich dich heute aus ganzem Herzen, M.

Foto M.Linke/ Paris, Notre Dame 2006