Wir müssen reden!

Wir müssen reden!

Die Digitalisierung schreitet in großen Schritten voran. Ohne ins Detail zu wissen was das bedeutet, wissen wir oft nicht so genau was wir davon halten sollen. Einerseits leben wir alle damit und profitieren unvorstellbar davon. Auf der anderen Seite aber macht uns die rasante Geschwindigkeit mit der das alles einher geht bei aller Faszination auch Angst. So als wären wir unfreiwillig Passagiere in einem immer schneller fahrenden Zug,  bei dem uns keiner gezeigt hat wo denn der Hebel für die Notbremse liegt. Versteht mich nicht falsch, Fortschritt ist toll! Für mich eröffnen sich ja auch ganz neue Möglichkeiten. Das Schreiben zum Beispiel. Einen Blog gab es vor der Jahrtausendwende schlicht weg noch nicht. Ich kann mich zudem wage daran erinnern, dass ich mir 2000 meine erste Email-Adresse eingerichtet habe. Wenn man sich überlegt was für eine Bedeutung das Internet heute für uns alle hat, ist das schwer vorstellbar. Nur eine Sache noch die mir am Herzen liegt. Weil ich glaube, dass sie wichtig ist. Und weil… ja, weil ich das geschriebene Wort selbst aus tiefster Seele liebe. Besonders wenn es beschreibt, was man oft selbst nicht richtig erklären kann. Worte die zwischen den Zeilen erzählen, die berühren, die zum Nachdenken und (mindestens genauso wichtig) zum Träumen anregen und die uns auf seltsam anrührende Art bewegen, weil sie etwas mit uns machen. Weil sie verändern, unterhalten, inspirieren. Am besten alles auf einmal. Trotzdem und genau deswegen sage ich: Wir müssen reden! Wirklich reden. Wir müssen sagen was wir fühlen. Es gibt Worte die sind so wichtig, dass man sie laut aussprechen muss. Sie entstehen im Augenblick, ohne dass man lange über sie nachgedacht hat.  Sie sind ehrlich und weiß wie Schnee und so tief, so in sich ruhend, herzensgut und weise wie eine uralte Schildkröte am grasgrünen Meeresgrund. (so stelle ich mir jedenfalls uralte, weise Schildkröten da unten vor) Würde man versuchen diese Worte aufzuschreiben, dann würden sie verschwinden. Wie wenn sie auf dem Papier an Kraft verlieren. Es ist der Moment in dem sie leben. Wenn du aus ganzem Herzen sprichst, musst du dem für den deine Worte bestimmt sind, in die Augen schauen können. Du musst es aushalten deinen Blick nicht abzuwenden. Es wird dann weniger wichtig sein was du sagen wirst, viel mehr, was wir uns bedeuten. Wenn nichts da ist, hinter dem wir uns verstecken können, kein Bildschirm und kein Smartphone… dann würden wir alle wieder mehr sichtbar. Wenn wir nur mutig genug wären, so zu sein wie wir sind. Dann würden wir die Wahrheit viel mehr sehen. Dann könnten wir UNS viel mehr sehen. Wie WIR WIKRLICH sind. Und die Frage wird sein, wie warm ist deine Umarmung, wie groß dein gütiges Herz und wie weit dein Blick dafür, dass wir so viel mehr sind, als sich nicht mal ansatzweise hinter deinem Facebook-Profil verbirgt.

Ich wünsche dir aus ganzem Herzen, dass du weißt wann es wichtig ist zu reden und wann zu schreiben und wann zu zuhören und wann es an der Zeit ist all das in die Tat umzusetzen, was du dir niemals hättest erträumen können, dass es war werden könnte.

 

Bild: Atacama, Chile   2006 Michaela Linke

Anmerkung zum Bild: Kennst du das? Wenn die Natur einen so demütig stimmt, dass einen die Worte fehlen? Dass man trotzdem redet ohne was zu sagen, weil jeder vom anderen weiß, was er in diesem Augenblick denkt? Wenn man sonst keinen Menschen mehr weit und breit sieht, aber dennoch fühlt, dass wir alle eins sind?

Der heilige Antonius und seine Wunder

Der heilige Antonius und seine Wunder

Wenn man so wie ich in einem katholischen Ort in Oberbayern auf gewachsen ist, dann ist die ständige Anwesenheit und somit geistige Lebensbegleitung von diversen Schutzpatronen beinahe eine traditionelle Selbstverständlichkeit. Ich für meinen Teil habe immer an Engel geglaubt und dieser Glaube ist so unerschütterlich in mir verankert, dass ich es mir gar nicht mehr anders vorstellen kann. Für mich ist Glaube grundsätzlich mehr ein Gefühl. Etwas das ich spüre,  ohne es beim Namen nennen zu können und ohne es je gelehrt bekommen zu haben. Wäre ich in Indien geboren, wäre ich vermutlich dem Hinduismus zugewandt. In Tibet wäre ich höchstwahrscheinlich Buddhistin geworden und hätte ich an einen ganz anderen Ort das Licht der Welt erblickt, hätte ich mich vielleicht  gar keiner Glaubensrichtung zugehörig gefühlt.

Im Nachhinein würde ich sagen, war es mein großes Interesse an allem „Spirituellen“ und Religionen ganz allgemein, welches mich seit meiner Kindheit so an der Kirche anzog. Die Kirche war demnach gewissermaßen „nur“ ein Vermittler von der Gewissheit in mir, dass es weitaus mehr geben muss, als das was wir sehen und verstehen können.

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Wenn man Schutz braucht, dann betet man einfach zu seinem Schutzengel. Wenn man Gerechtigkeit erhofft zum Erzengel Michael (einer meiner Lieblingsheiligen, wahrscheinlich allein schon wegen der gemeinsamen Namensverbindung;-) und wenn man etwas verloren hat, bzw. nicht wieder finden kann, dann eben zum Heiligen Antonius.  So einfach ist das und so ist es Größenteils  in meinem kleinen, bayerischen Alpen-Dörfchen tatsächlich immer noch.

Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass es zwei Arten von Menschen gibt. Die ganz Ordentlichen, die immer genau wissen, wo sie ihre Sachen hingelegt haben und die, die tausend andere Dinge gleichzeitig im Kopf haben und so was wie Autoschlüssel grundsätzlich an jedem möglichen Ort ablegen. Ich gehöre zweifelsohne zu Kategorie zwei,  also letztere Gruppierung und bin somit tagtäglich im engen Zwiegespräch mit dem Patron. Man sagt ihm nach, dass er bestechlich sei. Er mag es nämlich ganz gerne,  wenn man ihm in seiner eigenen Hilflosigkeit eine Art Gegendeal vorschlägt. Win-Win sozusagen.

„Heilliger Antonius, kreizguader Mo, für mi an mein Schlüssel ro!“ Ein uraltes, überliefertes Gebet zur Kontaktaufnahmeerleichterung.  Funktioniert sofort.  Garantiert. Doch dann… lehnt er sich erst einmal lächelnd zurück der Antonius, verschränkt beide Arme vor seiner Brust und wartet genau wie ein Antiquitätenhändler vom Flohmarkt auf dein Angebot.  Wenn dann auch noch Zeitnot ins Spiel kommt, weil man den Autoschlüssel unbedingt JETZT braucht, eben weil man einen ultrasauwichtigen Termin hat und die Reserveschlüssel auch schon längst verschlampert hat, ja dann macht‘s ihm erst richtig Freude dem Herrn Patron. Schließlich fängt man in seiner Not an mit ihm zu verhandelt. „Wenn ich den Autoschlüssel jetzt finde, dann räume ich gleich morgen das Auto auf! Versprochen!“ Keine Reaktion. Hättest du eh machen müssen. „Ich schaue nachher noch bei Tante Helga zum Kaffeetrinken vorbei!“ Lang schon überfällig. „Also gut, 5 Euro Antoniusbrot“ (Antioniusbrot das ist der Opferstock in der Kirche nur für den heiligen Antonius. Schau einer an, sogar einen eigenen Opferstock hat er!) Gleich habe ich ihn. „10 Euro!“ Die Antwort kommt meistens in Bildern. Blumengießen. Ratsch mit der Nachbarin. Gießkanne abgestellt. Ahhhh….da muss er sein!  Und prompt liegt der Schlüssel genau dort, im Garten neben der Gießkanne. Der Termin kann gerade noch pünktlich eingehalten werden. Nie im Leben hätte man den Schlüssel DA vermutet. Überall! Nur nicht da.

Das es wirklich funktioniert, dass unterschreibe ich.  Man kann den Grund woanders suchen und alles rückwärts und vorwärts analysieren. Ob die Bilder eventuell vom kurz Innehalten her aus dem Unterbewusstsein heraufbeschworen worden sein könnten? Für mich und Bayern (ich spreche hier mal für die breite weiß-blaue Masse)  ist es einfach der heilige Antonius der uns aus den aussichtslosesten Situationen hilft. Warum haben wir sie denn sonst unsere Heiligen, wenn sie für uns in solchen Angelegenheiten nicht als himmlische Fürsprecher fungieren?

Dieser Beitrag ist praktisch gesponsert und entstand auch aus einer Verhandlungssache heraus. Ich habe dem „Doni“ nämlich schon mal einen Blogbeitrag versprochen und als ich letztes Mal kurz vor einem Gipfeltreffen meine Kamera einfach nicht mehr finden konnte obendrauf noch,  dass ich den versprochenen Beitrag nicht irgendwann, sondern sofort schreibe. Eine Minute später erschien auf magische Weise der Aufenthaltsort meiner vermissten Kamera vor meinem geistigen Auge. (ich hatte sie den ganzen Vormittag gesucht)

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Und wen ich jetzt immer noch nicht überzeugen konnte, dass es stimmt:  Hier sind drei meiner absoluten Highlights der Antonio-Erfolgsserie (die tägliche Schlüsselsucherei mal gar nicht erwähnt)

Erfolgsgeschichte Nummer 1

Ich war sehr jung und musste unbedingt auf eine Party, weil ich unbedingt einen bestimmten Menschen treffen musste, der für mich damals die Welt bedeutet hatte.  Handys gab’s nicht. Nur diese eine Gelegenheit ihn „zufällig“ dort zu sehen.  Gefühlt war es diese eine Party oder es würde nie, nie, nie wieder ein Aufeinandertreffen zustande kommen.  Für das hochwichtige Event gab es Eintrittskarten, die bereits ausverkauft waren und  diese Eintrittskarten finde ich jetzt, 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung einfach nicht.  Meine Freundin, die ebenfalls eine schicksalhafte Begegnung auf der Party vermutet hatte, musste natürlich auch unbedingt da hin. Doppeltes Pech, dass ich ausgerechnet beide Tickets verlegt habe. Somit bin ich jetzt zu allem Überfluss auch noch für den restlichen Verlauf des Liebeslebens meiner Freundin verantwortlich, das wahrscheinlich exakt heute eine bahnbrechende Wendung genommen hätte. Die Minuten vergehen und wir haben an allen, wirklich allen möglichen Orten gesucht. Da wir beide den gleichen bayrischen Immigrationshintergrund aufweisen, liegt es nahe angesichts dieser enormen Drucksituation den heiligen Antonius um Hilfe zu bitten. Ruhe. In sich gehen. Und aus einem inneren Impuls ziehe ich dann die Schubladentüre ganz raus. Da sind sie die begehrten Tickets ins Glück! Damals war das für uns wirklich lebensnotwendig, auch wenn wir den erhofften Mr Right auf der Party nicht getroffen haben. Beide nicht.  Nicht mal ansatzweise. Aber es wäre sowieso eindeutig viel zu früh für Mr. Right gewesen.

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Erfolgsgeschichte Nummer 2

Ein Jahr Amerika. Ich war immer noch sehr jung.  Aufgrund unüberbrückbarer Mentalitätsunterschiede musste  ich es irgendwann einsehen: ein Gastfamilien-Wechsel ist die scheinbar einzige Lösung aus dem Schlamassel. Gleich zu Beginn meines Au-pair-Jahres, als mich meine Gastfamilie noch nicht richtig kannte, hatte sie mir in amerikanischer Leichtigkeit den kompletten Schlüsselbund inkl. wichtiger Haus- und Autoschlüssel  und jeglicher Sicherheitsschlüssel zum Entsperren des kompletten Alarmsystems hinterlassen. Sollte der weg sein eröffneten sie mir freundlich bestimmt, dann kostet das a couple thousand dollars. Ahhhh, it’s a joke, dachte ich. In Wirklichkeit war es keiner, sondern ein ernsthaft gemeinter Warnhinweis, dass es wirklich genau a couple thousand dollars sind, wenn die Schlüssel tatsächlich einmal aus reiner Unachtsamkeit meinerseits verschwinden würden. Was sie natürlich taten. Ist ja klar. Morphisches Gesetz. Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt an dem meine Tage bei meiner Gastfamilie schon gezählt waren. Oh my god, dachte ich. What am I doing here? Nach drei Tagen hoffnungslosem Suchen, erfand ich immer wieder neue und  kreativere Ausreden, warum ich nachts immer wieder alle raus klingeln musste, schließlich habe ich ja selbst einen Schlüssel. Ich fühlte mich schlecht. Really, reallly bad. Das war der Zeitpunkt als ich vor dem Spiegel die Körpersprache passend zu meinem Schuldeingeständnis einübte. (Bodylanguage ist alles – hat mir mal ein Amerikaner erzählt) Dabei stellte ich mich langsam seelisch darauf ein in naher Zukunft mit der ganzen Wahrheit raus rücken zu müssen.  Dann ist er mir auf einmal dort in der Ferne wieder eingefallen.  Mein heiliger Antonius. Wie heißt der eigentlich hier so? Holy Anthony? Wurscht, egal. Ich wurde ruhig, sagte mein Gebet auf und wartete auf eine Eingebung. Die kam prompt und schickte mich zum x-Mal zum Pink House. Dort wohnte eine wirklich gute Au-pair-Freundin von mir.  In der letzten Zeit übernachtet ziemlich oft bei ihr, weil ich weiteres Rausklingeln mitten in der Nacht dringlichst vermeiden wollte. Völlig verzweifelt mit den Tränen ringend, schilderte ich ihr meine ausweglose Situation und irgendwie lies ich mich dabei auf die Couch im ebenfalls pink living room fallen. Genau in diesem Moment – I promise – spüre ich mit meinen Fingerspitzen in der Ritze in der Mitte des Sofas den couple-thousand-dollar-key. Das gibt’s doch nicht! Ich bin mir sicher, er würde mit großer Wahrscheinlichkeit  heute noch dort liegen, hätte die Familie nicht vorher das uralte Sofa auf dem Sperrmüll entsorgt! Für mich war das zu diesem Zeitpunkt eine absolute Sensation! Ein Wunder!

Doch so sehr ich mich auch auf den Heiligen Antonius im In- und Ausland verlassen kann, so sehr bin ich mir auch sicher, dass es manches Mal einfach so sein soll, dass wir uns von Dingen trennen müssen. Wir müssen sie ziehen lassen, einfach weil sie nicht mehr zu uns gehören und weil sie gehen müssen, damit sie uns im Gegenzug dazu wieder Platz und Raum für etwas Neues schenken.  Deswegen erzähle ich euch jetzt noch eine letzte Geschichte. Solltest du das Gefühl haben, dass selbst der heilige Antonius dir einmal nicht helfen kann, dann denk immer dran: Wenn du etwas verlierst, dessen Weggang du nicht selbst verursacht hast, dann ist es an der Zeit es ganz los zu lassen. Und sei dir sicher, es kommt immer etwas noch besseres nach!

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Erfolgsgeschichte Nummer 3 –eine Los-Lass-Geschichte

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Wir sitzen mit unseren Kindern am Strand von Gran Canaria in dieser sagenhaften rosa-rot-orange-pink-lila-alles einhüllenden kurz vor Sonnenuntergangstimmung, die wir alle so aufrichtig lieben. Unser Sohn spielt ganz vertieft in der roten Sonne direkt am Meer mit seinem  Lieblingsspielzeug Capitan Hook. Plötzlich ein Aufschrei. Captian Hook ist weg! Er ist ihm einfach aus den Händen geglitten und von der nächsten Welle direkt in den Atlantik gespült worden. Wir sind sofort alle aufgesprungen um Captian Hook zu retten, aber mussten sehr bald fest stellen, dass es aussichtslos war. Ich erklärte unseren völlig aufgelösten Kind, dass es immer so ist. Wenn uns Dinge genommen werden und wir nichts dafür können, dann kommt etwas besseres nach. Garantiert. Kaum hatte ich das ausgesprochen, wurde von der nächsten Welle ein kleiner Spielzeug VW Bus angespült. „Cool!“ jauchzte das Kind, welches soeben noch am Boden zerstört war. „Den habe ich mir schon immer gewünscht!“ Einmal kurz Tränen abgewischt und weiter gings. Genauso soll es sein. Lektion gelernt.

Und so sehr ich ihm auch vertraue, meinem heiligen Antonius, so sehr bin ich auch davon überzeugt, dass es das Leben immer besser weiß als wir. Darum sei dir sicher, wenn etwas gehen will, dann musst du es los lassen und wenn du das schaffst, dann kommt immer noch ein Wunder hinterher. Und wer dafür verantwortlich ist, ist dann eigentlich egal.

Wie singt Nena so schön? „Wunder geschehen, ich habs gesehen. Es gibt so vieles was wir nicht verstehen. Was auch passiert, ich bleibe hier und geh den ganzen langen Weg mit dir.“

Ich wünsche euch, meine lieben Blogleser und Blogleserinnen aus ganzem Herzen ein unerschütterliches Vertrauen in euch und in das große Ganze. Da ist immer noch mehr als wir im Augenblick verstehen können!  Das Vertrauen darin ist ein unglaublich wertvoller Schatz, der euch wie eine leuchtende Laterne den Weg weist, mag die Nacht auch noch so dunkel erscheinen. Es wird wieder hell, es wird wieder gut. Sei dir da mal sicher.

Alles Liebe aus ganzem Herzen, eure Michaela

Habt ihr schon einmal von den Tölzer Stadtversucherinnen gehört? Die symphatische Birgit Mayr aus Bad Heilbrunn ist eine von den freundlichen Damen, die äußerst interessante und ebenso amüsante Stadttouren in Bad Tölz anbieten. Mittlerweile hat sie ihr zweites Buch über die ganz persönlichen Erfolgsgeschichten von denen ihr berichtet wurde, zusammen gestellt. Schau doch mal unter Tölzer Stadtversucherinnen  und überzeuge dich selbst. Auf der Seite gibt es auch einen Blog, rund um den heiligen Antonius.

Vielleicht hast du auch eine ganz persönliche Antonius-Erfolgsgeschichte? Unter allen Kommentaren auf dem Blog, bei Facebook oder Instagram verlosen ich eins der wundervollen Bücher von Birgit Mayr. Ich freue mich sehr darauf eure Geschichten zu hören.

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Bilder: Titelbild M.Linke, Beitragsbilder V.Kell (vielen Dank dafür)

(M)ein Leben ohne Handy

(M)ein Leben ohne Handy

„Gib mir mal kurz deine Handynummer…“ Diesen Satz habe ich in dieser oder ähnlicher Form schon oft gehört und immer ist meine Antwort die gleiche: „Geht leider nicht, denn…ich habe gar kein Handy.“

Nicht erst seit Kurzem und auch nicht weil ich mehr „Quality Time“ in mein Leben einladen will, auch nicht weil ich fest gestellt hätte, dass ich viel zu viel Zeit mit Whatsapp oder Scrollen der neuesten Facebook News verbringe. Es war im Grunde anfangs auch gar keine bewusste Entscheidung und es ist auch nicht so, dass ich noch nie ein Handy hatte. Ich hatte es wirklich aufrichtig versucht. Doch irgendwie wurde ein Gefühl immer stärker:  Das Handy (vom Smartphone ganz zu schweigen) und ich, wir passen einfach nicht zusammen. So wie wenn man eine Beziehung eingehen würde, die man eigentlich gar nicht will. Wenn man sich dann davon verabschiedet, tut es nicht mal richtig weh. Im Gegenteil man fühlt sich frei und kann völlig losgelöst wieder genau dorthin gehen, wo es einen wirklich hinzieht. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich tatsächlich einmal einen Beitrag darüber schreibe und schon gar nicht, dass ich einmal ein Exot sein werde, weil ich ohne Samsung oder I-phone durch die Welt spaziere. Aber hier ist die ganze Geschichte und wie es dazu kam oder eben nicht dazu kam. Der wahre Grund warum die Beziehung Handy und ich beidseitig vorteillos war und warum letztendlich auch das Smartphone nie wirklich bei mir sein wollte.

Ich bin 1980 geboren und hatte so praktisch eine Kindheit und Jugend ohne Handy verbracht. Mein erstes Handy hat mir mein Papa zu meinen 21. Geburtstag geschenkt. Damals arbeitete ich gerade in einem Hotel in der Schweiz und die Handysache kam gerade so auf. Anfangs speicherte ich gewissenhaft alle Nummern von Bekannten und Freunden ein und überschritt mit Leichtigkeit das monatliche Kontingent an Frei-SMS. Erreichbar (das war der Plan des Geschenks) war ich trotzdem nicht. Entweder weil ich arbeiten war, beim Skifahren oder abends ins Nachtleben von St.- Moritz untergetaucht bin. Bei letzteren hatte ich dann mein erstes Handy verloren.  Ich hatte es in irgendeiner Bar liegen lassen und nicht einmal mehr danach gesucht.

Mein Papa ließ nicht locker. Bei jedem weiterem Auslandsaufenthalt drückte er mir nun sein Handy in die Hand und ich schickte zumindest regelmäßige SMS über mein Befinden zu den besorgten Eltern nach Hause. Meine Verwandten und Freunde zu Hause antworteten in Telegrammform und informierten mich über die wichtigsten News im Tölzer Land. Das war ein guter Deal und zugegeben auch äußerst praktisch, denn mir lag ja auch viel daran zu wissen, ob zu Hause alles in Ordnung war.

Als dann ein längerer Aufenthalt in Südamerika ins Haus stand, hat mein Papa nicht mehr mitgespielt und mich kurzerhand zum Handyshop nach Bad Tölz geschleppt. Er kaufte mir ein Zweiband, Breitband ach-weiß-ich-was-Handy, jedenfalls eins bei dem ich ganz sicher überall in Südamerika erreichbar sein würde. Sollte in Arequipa ein Erdbeben sein oder einer der drei Vulkane ausbrechen, dass dachten meine Eltern nämlich insgeheim. In Peru bekam ich dann von meiner damaligen Spanisch-Lehrerin Claudia eine Simcard. Somit hatte ich ein peruanisches Handy und von nun an konnte man mich mit passend gegoogelter Billigvorwahl überall jenseits der Anden kostengünstig anrufen. Doch dann passierte etwas Seltsames. Durch die zahlreichen Internetcafés konnte ich jeden Tag schreiben. Und ich schrieb. Und schreib. Ellenlange Emails, Texte, Gedichte und handgeschriebene Briefe. Mit kleinen Coca-Blättern drin (ich bin mir nicht sicher, ob man das durfte, aber sie sind alle angekommen) bunten Peru-Mützen oder warmen Alpakasocken für die Daheimgebliebenen. Das Schreiben wurde mein liebstes Abendritual. Meine Verbindung nach Hause, mein Anker, während ich immer tiefer in das bunte Meer dieser mir fremden, aber so lieb gewonnenen Kultur eintauchte.  Aus der Heimat bekam ich ebenfalls sieben (!) riesengroße Weihnachtspakete über den Atlantik zu geschickt. Ich musste jedes Mal stundenlang am Postschalter warten, ehe ich es in Empfang nehmen durfte. Denn anders als bei uns, werden Pakete ab einem bestimmten Gewicht nicht mehr zugestellt. (Ich mutmaße das hat mit der Größe der Autos und Peruaner zu tun;-) Selten hatte ich mich so über Weihnachtsgeschenke gefreut wie damals. Ach was heißt gefreut, ich habe mich gar nicht mehr ein bekommen, so toll war das! Da ich mit meinem Rucksack noch weiterreiste, verschenkte ich das Meiste an Einheimische aus Arequipa. Geteilte Freude, doppelte Freude! Absolut. Ich schickte weiterhin brav jeden Tag die obligatorische SMS nach Hause, aber telefoniert hatte ich fast gar nicht mehr. Das ist dieser Tatort-Effekt. Kennst du das? Wenn du im Urlaub den Fernseher anschaltest und unverhofft ein deutscher Kommissar über den Bildschirm huscht. Da muss ich sofort ausschalten. Lieber schaue ich spanische Nachrichtensender und verstehe kein Wort! Doch keinen störte es wirklich, dass ich mein Handy meistens gar nicht an hatte oder ich nicht ran gehen konnte, weil es wieder irgendwo ganz tief unten in meinen vollgepackten Rucksack verstaut war. Und es war wunderbar! Meine Abendbeschäftigung blieb das Schreiben. Aber ansonsten wollte ich mich ganz dem Land hingeben, welches ich gerade durchreiste und das ja so viel von mir einnahm. Ich wollte da sein mit allen Sinnen und aus ganzem Herzen.

Als ich wieder zu Hause war, glich mein Kopf einem triefend nassen Schwamm, der bis zum Rand mit unzähligen Eindrücken gefüllt war. Ich war aufgewühlt, durcheinander. Weil ich etwas spürte, von dem ich selbst noch nicht heraus gefunden hatte was es war, nur eben das sich in diesem Augenblick alles für immer veränderte. Mein Handy lag unaufgeladen und wertlos in einer Schublade. Ich hatte es völlig vergessen und musste es richtig suchen, als ich es einmal mitnehmen wollte, weil ich mich mit Freunden auf dem Oktoberfest verabredet hatte. Wir hatten zwar einen Treffpunkt ausgemacht, aber nur für den Fall aller Fälle. Wirklich gebraucht hatte ich das Handy den ganzen Abend sowieso nicht. Warum auch. Wir hatten solchen Spaß!  Beim Nachhauseweg ist es dann doch passiert. Wir hatten uns alle aus den Augen verloren. Und ich weiß ihn noch ganz genau diesen Moment. Ich stand vor der S-Bahn und kramte das Handy aus der Schürzentasche meines Dirndls und…flupps…es fiel mir aus der Hand direkt vor die Bahngleise. Für einen Augenblick blieb ich fassungslos stehen und bedauerte meinen Verlust. Wie beim Schluss machen einer nicht allzu bedeutungsvollen Liebe. Plötzlich erinnert man sich an die guten Zeiten miteinander und es entsteht eine fast romantische, rührige Abschiedsstimmung, nach der man sich die ganze Zeit über immer gesehnt hatte. Ein älterer Herr in Tracht neben mir, hatte die Sentimentalität der Situation erkannt und sprach in ruhigem Münchner Dialekt besänftigend auf mich ein: „Ach mei Madl, es ist doch nur a Telefon. Los einfach liegn. Des konn ma ja wieder nachkaffn“ Mit seiner Art wie er auf mich einredete und die Hand dabei beschützend auf meine Schulter legte, wirkte er wie ein professionell geschulter Feuerwehrmann der jemanden vom Springen einer Brücke und damit vor dem drohenden Suizid abhalten wollte.  Fakt ist, ich wäre NIE nach gesprungen oder hätte anderweitige Zurückholungsaktionen gestartet. Ich stieg einfach in die heran fahrende S-Bahn, wohl wissend dass sie gleich über mein Handy rollen wird. Der Mann in Tracht winkte mir erleichtert durch die Fensterscheibe der S-Bahn zu. Er hatte ja keine Ahnung wie froh ich in Wirklichkeit war. Da wusste ich, das war’s. Mein Handy und ich, wir kommen nicht mehr zusammen. Nie wieder. Unsere Liebe ist einfach nicht groß genug.

Doch sie ist groß genug zum Briefe schreiben. Groß genug zum Schreiben überhaupt, wie für diesen Beitrag zum Beispiel. Diese Liebe vertraut bedingungslos der Intuition, weil sie weiß, dass die „richtigen“ Menschen zum „richtigen“ Zeitpunkt ausnahmelos immer aufeinander warten und sich finden werden. Sie glaubt daran, dass wir alle miteinander verbunden sind und immer dann, wenn es leise genug ist, wir uns tatsächlich hören können. Unsere Gedanken und unsere wahre Gefühle. Und meine Liebe möchte frei und nicht ab-oder anrufbar sein, vom Zufall geleitet und vom Unvorhersehbaren beflügelt. Sie ist hoffnungsvoll romantisch. Unterm Sternenhimmel, bei echten Momenten und immer dann, wenn etwas so schön ist, dass es sich nicht in Bilder festhalten lässt. Meine Liebe liebt ihrer selbst Willen und glaubt daran, weil sie weiß, dass es wahr ist.

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Versteht mich nicht falsch. Es ist nicht so, dass ich den Fortschritt den ein Smartphone bietet generell  nicht für gut heiße. Im Gegenteil. Es hat uns alle weit gebracht. Wenn wir dieses wertvolle Medium auf die richtige Art und Weise nützen, rücken wir dadurch sogar noch näher zusammen. Auch ich hätte oft gerne ein Smartphone gehabt. Bei Autopannen, beim Abkommen vom Weg auf einer Bergtour zum Beispiel…doch dann ist immer etwas passiert, was mich wieder gerettet hat. So wie es früher auch schon immer war. Es ist einfach zu stark in mir verwurzelt – dieses grenzenlose Urvertrauen. In die Menschen, in die Welt und auch in mich. Wie sehr ich mich doch darin aufgehoben fühle! Ich glaube einfach mein Fall ist speziell. (Aber das ist ja jeder) Tagtäglich klingelt gefühlt tausend Mal am Tag das Telefon. Hunderte von Nachrichten blinken am rund um die Uhr laufenden PC und sollten idealerweise gleich noch kurz beantwortet werden. Durchschnittlich über 28 000 Gäste besuchen im Jahr den Arzbacher Hof. (Wir hatten uns diese Zahl einmal hoch gerechnet) Was wunderbar ist. Wir lieben das. Nur ist es für mich schon fast überlebenswichtig, auf der anderen Seite diese grenzenlose Freiheit zu besitzen und eben nicht ständig abrufbar zu sein. Eine Freundin von mir sagte einmal. „Es ist seltsam, du bist für mich trotzdem immer erreichbar.“ Und meine Antwort ist: „Immer wenn ich spüre, du brauchst mich. Immer wenn du bei mir sein möchtest und ich bei dir. Weil es mir wichtig ist. Siehst du, ich brauche gar kein Handy. Weil es mir nicht wichtig ist.“

Ich wünsche dir, dass du dich immer mehr auf dich, wie auf dein Smartphone verlassen kannst. Das du immer das Gefühl hast mehr zu versäumen, wenn du deine Welt über das Display deines Handys betrachtest, als anders herum und dass du mit den Menschen die du liebst in Verbindung bist, egal ob der Akku geladen ist oder nicht. Das du immer noch am allerliebsten in das Gesicht des Menschen der dir gegenüber steht schaust und erkennen kannst ob es im gut geht oder nicht. Weil das nicht so einfach ist, wie sich hinter einem Smiley zu verstecken und weil eine echte Umarmung einfach immer noch am allerbesten ist.

Aus ganzem Herzen, deine M.

Tür Nummer 24: Du bist mein Engel

Tür Nummer 24: Du bist mein Engel

Als wir vor Kurzem gerade die Päckchen für die Hilfsorganisation „Weihnachten in Schuhkartons“ packten, sagte unsere Tochter, dass sie nicht verstehe, warum wir denn überhaupt Schuhkartons für die „armen Länder“ packen. „Warum bekommen  denn die Kinder dort an Weihnachten nicht so viele oder sogar gar keine Geschenke? Warum fliegt denn das Christkind nicht genau zu diesen Kindern?“ Da musste ich jetzt tatsächlich überlegen. Ich antwortete, in vielen dieser Länder sei Krieg und deswegen könne das Christkind nicht überall hin fliegen . Sie überlegte und gab sich nicht ganz mit meiner Antwort zufrieden: „Aber das Christkind ist doch ein Engel, ihm passiert doch nichts. Es kann doch einfach trotzdem zu den Kindern fliegen, um ihnen eine Freude zu machen!“ Da hat sie wohl Recht unsere kleine, weise Tochter. Ich sagte nichts und nickte. Wir schwiegen eine Zeitlang, dann meinte sie: „Vielleicht will es, dass wir ihnen helfen. Sonst würde wir nicht soviel an sie denken.“ Wahrscheinlich.

Und es geht mir tatsächlich auch so, dass es einem seltsam vorkommt Weihnachten zu feiern, wenn gerade 3500 km weit weg von uns Krieg herrscht und noch viele andere, traurige Dinge auf dieser Welt passieren. Wir haben beinahe ein schlechtes Gewissen Weihnachten zu feiern. Doch irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass wir genau das tun sollten. Weihnachten feiern und zwar aus ganzem Herzen und mit voller Liebe.

Jeder Hass, jeder Krieg hat seinen Ursprung in etwas Kleinem. Gestern waren mein Mann und ich auf dem Tölzer Christkindlmarkt, als eine Frau vorbei ging und sich neben uns an einem Bratwurststand eben genau so eine Bratwurst kaufen wollte. Sie erschrak sichtlich, als sie den schwarzen Mann hinter dem Fenster sah. Dann zeigte sie kurz auf ihre Armbanduhr, um zu signalisieren, dass sie dringend los müsse und wohl kurzfristig doch keine Bratwurstpause mehr für sie möglich sei. Sie drehte sich beinahe fluchtartig um und verschwand in der Menge. Kurze Zeit später sahen wir sie wieder. Natürlich! Mit einer Bratwurst in der Hand. Keine Ahnung was diese Frau erlebt hat und ich möchte sie auch gar nicht dafür verurteilen. Vielleicht hat sie einfach nur eine schlechte Erfahrung gemacht. Ich weiß nur, dass es immer damit anfängt. Mit Vorurteilen. Mit Angst vor dem Unbekannten. Mit sich „besser“ oder „wertvoller“ als seine Mitmenschen zu fühlen. Im schlimmsten Fall unbewusst. Jeder Krieg beginnt so. Im Stillen und im Kleinen. Bis es irgendetwas geworden ist, dass wir scheinbar nicht mehr unter Kontrolle haben.

Aber hier ist die gute Nachricht. Keine neue Botschaft, aber wohl wahr. Auch die Liebe fängt im Kleinen an. Wenn wir erst einmal jeden Menschen gleich und mit Respekt behandeln. Wenn wir nicht müde werden gut zu einander zu sein und auf uns aufpassen. Wenn dich auf der Strasse jemand anlächelt, dich jemand an der Kasse vorlässt oder einer älteren Dame die Türe aufhält. Tausend Beispiele. Darum passt genau auf, was du säst, denn es wird von alleine größer. Wir haben es in der Hand, ob unsere Welt ein kalter, grausamer Ort werden wird an dem kein Gras mehr wachsen will oder eine bunte, duftende Blumenwiese bei dessen Anblick einem das Herz aufgeht. Ich bin für die Blumen.  Habt ein wundervolles, friedliches und auch lustiges Weihnachtsfest 2016, sei genau der Engel, nach dem sich jemand anderes sehnt  aus ganzem Herzen eure M.

Tür Nummer 23: Die magische Aloe Vera Pflanze

Tür Nummer 23: Die magische Aloe Vera Pflanze

Mandy war genauso wie ich auf den wunderbaren Mama-Start-Up’s von Dominika von From Munich with love und dabei sind wir das erste Mal auf „uns“ aufmerksam geworden. Mandy ist 31 Jahre alt, verheiratet, Mama von zwei tollen Mädchen und wohnt in München. Sie ist Gesundheits- und Business Coach und ihr Wunsch ist es Menschen für ihre Gesundheit zu begeistern, diese zu stärken und zu unterstützen und außerdem bietet sie die Möglichkeit jungen Mama’s z.B. neben ihren täglichen Verpflichtungen, einen eigenes Business aufzubauen und sich so sein sicheres Einkommen zu ermöglichen.  Mandy und nun zu dir und deinen Produkten von Forever Living. Wie bist du denn überhaupt dazu gekommen?

Durch die Geburt meiner ersten Tochter hat sich natürlich einiges in unserem Leben verändert. Man achtet viel mehr auf die eigene Gesundheit und natürlich auf die des Kindes. Durch eine andere Mama, mittlerweile eine sehr gute Freundin, bin ich auf die tollen Produkte und das einzigartige Geschäftsmodell aufmerksam geworden. Mein Mann und ich haben die Produkte getestet und viel darüber gelesen, unsere Teamärztin kennengelernt, auf Vorträgen gewesen und dann entschieden, was besseres gibt es nicht in Sachen Aloe Vera und das tolle ist, die Produkte sind hervorragend für die ganze Familie. Und warum du so mit Leib und Seele dahinter stehst: Meine Familie und ich, wir nehmen die Produkte täglich, seit mehrere Jahren, wir wissen und können persönlich bestätigen wie toll die Produkte sind, wie sie helfen und unterstützen können. Ausserdem habe ich durch meine berufliche Verbindung mit diesen Produkten, auch viele Menschen kennengelernt, denen ich eine so große Freude und zum Teil gesundheitliche Veränderung mit den Produkten machen konnte, sei es im Bereich Gesundheit, Gesichts- und Körperpflege, Gewichtsmanagement. Ich weiß einfach wie toll diese Produkte sind und empfehle sie deshalb auch jedem weiter. Und warum genau die Produkte der Firma: Forever Living ist Weltmarktführer für exklusive Aloe Vera Produkte, in den Bereichen Gesundheit, Beauty & Wellness, Lifestyle und Sport & Fitness. Die Aloe Vera von Forever ist eine der reinsten, die auf dem Markt erhältlich ist. Das versprechen: Beste Qualität für unser Wohlbefinden! Forever ist ein seit über 38 Jahren familiengeführtes internationales, in über 150 Ländern, Unternehmen, mit jährlichem stetigem Wachstum. Es gibt eine Reihe von Ärzten aus ganz Deutschland die hinter diesen Produkten stehen und auch mit ihnen arbeiten. Ich möchte gerne nur das Beste für mich und meine Familie und deshalb die Produkte von Forever.

Und heute könnte ihr das hochwertige Aloe Vera Gelly (Gel) von Forever Living auf dem Blog gewinnen und euch selbst davon überzeugen. Alles was zu tun ist, diesen Beitrag zu kommentieren und du bist automatisch im Lostopf mit dabei ♥

Aloe Vera Forever Living

Tür Nummer 22: Gesund Backen mit Stina Spielberg von Vegan Passion

Tür Nummer 22: Gesund Backen mit Stina Spielberg von Vegan Passion

Und heute und morgen gibt’s noch einmal ein paar Geschenke unter den Weihnachtsbaum zu gewinnen!

Im Herbst durfte ich mit Stina Spiegelberg von
www.veganpassion.de zusammen mit unseren Kindern anlässlich der TölzerVerg ganz köstliche, vegane Hafermuffins und American-Cookies backen. An diesem Tag hat es ganz plötzlich und richtig, RICHTIG geregnet. Wir waren pitschnass und als wir bei Stina ankamen hatten unsere Kinder erstmal überhaupt keine Lust überhaupt irgendwas zu backen und sprachen das auch mehrmals laut aus. Dann war auch noch der Akku meiner Kamera leer, wenn’s läuft…Aber Dank Stina, die unglaublich offen und herzlich war und auch mit klitschenassen Kindern kocht, hat sich das Gefühl so schnell verflogen wie es gekommen war und alle waren einheitlich begeistert. Von den Gebackenen und von Stina.

Und natürlich habe ich euch auch was mitgebracht und zwar ihr wundervolles und handsigniertes Buch „Gesund backen“, dass unglaublich gute und köstliche Rezepte enthält und man glaubt es kaum, alle vergan. Ohne Eier, ohne Milch. Tatsächlich.

Schreib mir einfach im Kommentar, warum genau du das Buch gewinnen solltest und du bist dabei. Alle Gewinner, aller Adventskalender-Verlosungen werden dann am 24.12.2016 hier auf dem Blog bekannt gegeben! Viel Glück aus ganzem Herzen!

Tür 21: Die Weihnachtstradition der Unplugged-Konzerte der Bananafishbones im Tölzer Kurhaus

Tür 21: Die Weihnachtstradition der Unplugged-Konzerte der Bananafishbones im Tölzer Kurhaus

Dear Bananafishbones,

es ist Ewigkeiten her, seit dem ich auf einem BFB-Konzert war. Im Geiste hatte ich es mir oft gewünscht, aber geschafft hatte ich es trotz größter Bemühungen schon Jahre nicht mehr. Aber heute, endlich, war es einmal wieder soweit und mit dem ersten Ton, dem ersten Chord von euch war es sofort wieder  da, das so besondere Fishbone-Feeling, dass man gar nicht so richtig beschreiben kann, eben nur vorsichtig ehrfürchtig erfühlen. Zugegeben die Bandgründung 1987 habe ich ziemlich verschlafen, damals war ich in der ersten Klasse und habe noch Nicki und das bayrische Cowgirl am coolsten gefunden. Das erste Mal gehört habe ich euch -glaube ich- im Rocks off in Bad Tölz und fast zeitgleich wurde euer erster Hit „Come to sin“ im Radio rauf und runter gespielt. Aber es stimmt wirklich, ab dem diesem ersten Augenblick habe ich eure Musik geliebt. Wirklich. Aufrichtig geliebt. Ich war 19 und mit tausenden von anderen Tölzern „live“ dabei, (und nicht nur Tölzern) als ihr das erste in der Marktstrasse gespielt hattet und auch das zweite Mal in der Wiederholung zusammen mit der Tölzer Stadtkapelle. Ich habe auf dem Hillside ( und bei jedem der folgenden Jahre) barfuß auf der Kasernen-Wiesn getanzt, wild and crazy und es war wirklich ein Wunder, dass ich in keine der 18 Desperadosflaschen, die ich hauptsächlich mit meiner Freundin selbst getrunken hatte, getreten bin. Und immer wenn ich Dinosaur höre und die Stelle “ I live in Bavaria…“ kommt, dann sing ich ganz laut mit! Weil es ist für mich irgendwie so:  Bananafishbones das ist Heimatgefühl und gleichzeitig das Country-Johnny-Cash-Cure-What-Ever-Bananafishbones-Feeling (da hamas wieder) das eben so schwer zu beschreiben ist. Das mit dem Heimatgefühl würden sie wahrscheinlich dementieren, wenn man sie dazu befragen würde. I guess. Weil Heimat nur ein Gefühl ist und man immer da zu Hause ist, wo die Menschen leben die man liebt, die einen lieben.

Und heute durfte ich es wieder einmal erleben und das Dank guter Freunde in der allerersten Reihe. Was für mich wirklich gleich zu setzen ist, als wäre das bei irgendeiner mega-ultra-famous Rockband im Londoner Wembly Stadion. Für mich seit ihr eine der allerbesten Livebands. Ever! Ohne Übertreibung.  Heute bin ich tief berührt, begeistert und mir fällt es alles wieder ein. Wie das gewesen ist, als ich 19 war und als ich das erste Mal Easy Day gehört hatte und gestern fühlte ich mich genauso. Weil das Fishbones-Feeling ist zeitlos hams gsagt. Und es vereint den Isarwinkel auf heilige Art und Weise. Und immer dann, wenn die Stimmung emotional-magnetisch aufgeladen ist, dann warten alle wie auf der Christmette das gemeinsam angestimmte „Stille Nacht“ nur noch auf auf Easy Day um aus voller Kehle mitzusingen! It’s like dancing in the sun, having trouble, having fun, having anything you wish to come…

Danke, danke, danke aus ganzem Herzen für das sagenhafte  Konzert und eure einzigartige Art Musik zu machen. Sie bedeutet mir so unendlich viel und ich glaube, dass ist genau das was wir JETZT brauchen, gute Musik und echte Liebe ♥

aus ganzem Herzen, M.

Special Guests: Martin Kälberer und Karin Rabhansl

 

 

 

Tür Nummer 20_ Die Wintersonnwende und das hellste Licht

Tür Nummer 20_ Die Wintersonnwende und das hellste Licht

Die Thomas-Nacht und die Wintersonnenwende heute Abend symbolisieren die längste Nacht und den kürzersten Tag vom ganzen Jahr. Außerdem ist es auch der Beginn der Rauhnächte, deren Bräuche und Rituale mich schon seit meiner Kindheit fasziniert haben. Und gerade jetzt in Zeiten des weltweiten Terrors, mag es gerade einmal mehr dunkel um unsere Herzen geworden sein. Aber ich glaube, die einzige, wirksame „Waffe“ ist auch die einfachste und älteste zugleich. Darum hört bitte nicht auf, die Liebe in die Welt zu tragen, so als wäre sie eine unauslöschliche Fackel des Friedens. Leuchtet vor euch hin, in jeder Situation und beschützt diese Licht wie nichts anderes auf dieser Welt.

Eins dieser leuchtenden Vorbilder wie hell die Liebe wirklich leuchten kann, ist unsere älteste Tochter, die genau vor 8 Jahren in der Thomas Nacht zur Welt kam. Wir gaben ihr damals einen indianischen Zweitnamen,(und das in Bayern!;-) weil er für uns eine tiefe Bedeutung hatte. Erst viel später ist uns sein wahrer Sinn wirklich bewusst geworden, der übersetzt soviel heißt wie: Blüte der aufgehenden Sonne. Und da ist sie, unsere kleine, strahlende Sonne, geboren genau zu dem Zeitpunkt der Wintersonnenwende an dem die Sonne wirklich wieder länger zu scheinen begann. Und so erinnert sie uns immer daran, weil es so wahr ist: Das beste ist es einfach vor sich her zu leuchten. Immer. Und die Nacht wird zum Tag werden.

Aus ganzem Herzen, M.