Der heilige Antonius und seine Wunder

Der heilige Antonius und seine Wunder

Wenn man so wie ich in einem katholischen Ort in Oberbayern auf gewachsen ist, dann ist die ständige Anwesenheit und somit geistige Lebensbegleitung von diversen Schutzpatronen beinahe eine traditionelle Selbstverständlichkeit. Ich für meinen Teil habe immer an Engel geglaubt und dieser Glaube ist so unerschütterlich in mir verankert, dass ich es mir gar nicht mehr anders vorstellen kann. Für mich ist Glaube grundsätzlich mehr ein Gefühl. Etwas das ich spüre,  ohne es beim Namen nennen zu können und ohne es je gelehrt bekommen zu haben. Wäre ich in Indien geboren, wäre ich vermutlich dem Hinduismus zugewandt. In Tibet wäre ich höchstwahrscheinlich Buddhistin geworden und hätte ich an einen ganz anderen Ort das Licht der Welt erblickt, hätte ich mich vielleicht  gar keiner Glaubensrichtung zugehörig gefühlt.

Im Nachhinein würde ich sagen, war es mein großes Interesse an allem „Spirituellen“ und Religionen ganz allgemein, welches mich seit meiner Kindheit so an der Kirche anzog. Die Kirche war demnach gewissermaßen „nur“ ein Vermittler von der Gewissheit in mir, dass es weitaus mehr geben muss, als das was wir sehen und verstehen können.

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Wenn man Schutz braucht, dann betet man einfach zu seinem Schutzengel. Wenn man Gerechtigkeit erhofft zum Erzengel Michael (einer meiner Lieblingsheiligen, wahrscheinlich allein schon wegen der gemeinsamen Namensverbindung;-) und wenn man etwas verloren hat, bzw. nicht wieder finden kann, dann eben zum Heiligen Antonius.  So einfach ist das und so ist es Größenteils  in meinem kleinen, bayerischen Alpen-Dörfchen tatsächlich immer noch.

Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass es zwei Arten von Menschen gibt. Die ganz Ordentlichen, die immer genau wissen, wo sie ihre Sachen hingelegt haben und die, die tausend andere Dinge gleichzeitig im Kopf haben und so was wie Autoschlüssel grundsätzlich an jedem möglichen Ort ablegen. Ich gehöre zweifelsohne zu Kategorie zwei,  also letztere Gruppierung und bin somit tagtäglich im engen Zwiegespräch mit dem Patron. Man sagt ihm nach, dass er bestechlich sei. Er mag es nämlich ganz gerne,  wenn man ihm in seiner eigenen Hilflosigkeit eine Art Gegendeal vorschlägt. Win-Win sozusagen.

„Heilliger Antonius, kreizguader Mo, für mi an mein Schlüssel ro!“ Ein uraltes, überliefertes Gebet zur Kontaktaufnahmeerleichterung.  Funktioniert sofort.  Garantiert. Doch dann… lehnt er sich erst einmal lächelnd zurück der Antonius, verschränkt beide Arme vor seiner Brust und wartet genau wie ein Antiquitätenhändler vom Flohmarkt auf dein Angebot.  Wenn dann auch noch Zeitnot ins Spiel kommt, weil man den Autoschlüssel unbedingt JETZT braucht, eben weil man einen ultrasauwichtigen Termin hat und die Reserveschlüssel auch schon längst verschlampert hat, ja dann macht‘s ihm erst richtig Freude dem Herrn Patron. Schließlich fängt man in seiner Not an mit ihm zu verhandelt. „Wenn ich den Autoschlüssel jetzt finde, dann räume ich gleich morgen das Auto auf! Versprochen!“ Keine Reaktion. Hättest du eh machen müssen. „Ich schaue nachher noch bei Tante Helga zum Kaffeetrinken vorbei!“ Lang schon überfällig. „Also gut, 5 Euro Antoniusbrot“ (Antioniusbrot das ist der Opferstock in der Kirche nur für den heiligen Antonius. Schau einer an, sogar einen eigenen Opferstock hat er!) Gleich habe ich ihn. „10 Euro!“ Die Antwort kommt meistens in Bildern. Blumengießen. Ratsch mit der Nachbarin. Gießkanne abgestellt. Ahhhh….da muss er sein!  Und prompt liegt der Schlüssel genau dort, im Garten neben der Gießkanne. Der Termin kann gerade noch pünktlich eingehalten werden. Nie im Leben hätte man den Schlüssel DA vermutet. Überall! Nur nicht da.

Das es wirklich funktioniert, dass unterschreibe ich.  Man kann den Grund woanders suchen und alles rückwärts und vorwärts analysieren. Ob die Bilder eventuell vom kurz Innehalten her aus dem Unterbewusstsein heraufbeschworen worden sein könnten? Für mich und Bayern (ich spreche hier mal für die breite weiß-blaue Masse)  ist es einfach der heilige Antonius der uns aus den aussichtslosesten Situationen hilft. Warum haben wir sie denn sonst unsere Heiligen, wenn sie für uns in solchen Angelegenheiten nicht als himmlische Fürsprecher fungieren?

Dieser Beitrag ist praktisch gesponsert und entstand auch aus einer Verhandlungssache heraus. Ich habe dem „Doni“ nämlich schon mal einen Blogbeitrag versprochen und als ich letztes Mal kurz vor einem Gipfeltreffen meine Kamera einfach nicht mehr finden konnte obendrauf noch,  dass ich den versprochenen Beitrag nicht irgendwann, sondern sofort schreibe. Eine Minute später erschien auf magische Weise der Aufenthaltsort meiner vermissten Kamera vor meinem geistigen Auge. (ich hatte sie den ganzen Vormittag gesucht)

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Und wen ich jetzt immer noch nicht überzeugen konnte, dass es stimmt:  Hier sind drei meiner absoluten Highlights der Antonio-Erfolgsserie (die tägliche Schlüsselsucherei mal gar nicht erwähnt)

Erfolgsgeschichte Nummer 1

Ich war sehr jung und musste unbedingt auf eine Party, weil ich unbedingt einen bestimmten Menschen treffen musste, der für mich damals die Welt bedeutet hatte.  Handys gab’s nicht. Nur diese eine Gelegenheit ihn „zufällig“ dort zu sehen.  Gefühlt war es diese eine Party oder es würde nie, nie, nie wieder ein Aufeinandertreffen zustande kommen.  Für das hochwichtige Event gab es Eintrittskarten, die bereits ausverkauft waren und  diese Eintrittskarten finde ich jetzt, 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung einfach nicht.  Meine Freundin, die ebenfalls eine schicksalhafte Begegnung auf der Party vermutet hatte, musste natürlich auch unbedingt da hin. Doppeltes Pech, dass ich ausgerechnet beide Tickets verlegt habe. Somit bin ich jetzt zu allem Überfluss auch noch für den restlichen Verlauf des Liebeslebens meiner Freundin verantwortlich, das wahrscheinlich exakt heute eine bahnbrechende Wendung genommen hätte. Die Minuten vergehen und wir haben an allen, wirklich allen möglichen Orten gesucht. Da wir beide den gleichen bayrischen Immigrationshintergrund aufweisen, liegt es nahe angesichts dieser enormen Drucksituation den heiligen Antonius um Hilfe zu bitten. Ruhe. In sich gehen. Und aus einem inneren Impuls ziehe ich dann die Schubladentüre ganz raus. Da sind sie die begehrten Tickets ins Glück! Damals war das für uns wirklich lebensnotwendig, auch wenn wir den erhofften Mr Right auf der Party nicht getroffen haben. Beide nicht.  Nicht mal ansatzweise. Aber es wäre sowieso eindeutig viel zu früh für Mr. Right gewesen.

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Erfolgsgeschichte Nummer 2

Ein Jahr Amerika. Ich war immer noch sehr jung.  Aufgrund unüberbrückbarer Mentalitätsunterschiede musste  ich es irgendwann einsehen: ein Gastfamilien-Wechsel ist die scheinbar einzige Lösung aus dem Schlamassel. Gleich zu Beginn meines Au-pair-Jahres, als mich meine Gastfamilie noch nicht richtig kannte, hatte sie mir in amerikanischer Leichtigkeit den kompletten Schlüsselbund inkl. wichtiger Haus- und Autoschlüssel  und jeglicher Sicherheitsschlüssel zum Entsperren des kompletten Alarmsystems hinterlassen. Sollte der weg sein eröffneten sie mir freundlich bestimmt, dann kostet das a couple thousand dollars. Ahhhh, it’s a joke, dachte ich. In Wirklichkeit war es keiner, sondern ein ernsthaft gemeinter Warnhinweis, dass es wirklich genau a couple thousand dollars sind, wenn die Schlüssel tatsächlich einmal aus reiner Unachtsamkeit meinerseits verschwinden würden. Was sie natürlich taten. Ist ja klar. Morphisches Gesetz. Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt an dem meine Tage bei meiner Gastfamilie schon gezählt waren. Oh my god, dachte ich. What am I doing here? Nach drei Tagen hoffnungslosem Suchen, erfand ich immer wieder neue und  kreativere Ausreden, warum ich nachts immer wieder alle raus klingeln musste, schließlich habe ich ja selbst einen Schlüssel. Ich fühlte mich schlecht. Really, reallly bad. Das war der Zeitpunkt als ich vor dem Spiegel die Körpersprache passend zu meinem Schuldeingeständnis einübte. (Bodylanguage ist alles – hat mir mal ein Amerikaner erzählt) Dabei stellte ich mich langsam seelisch darauf ein in naher Zukunft mit der ganzen Wahrheit raus rücken zu müssen.  Dann ist er mir auf einmal dort in der Ferne wieder eingefallen.  Mein heiliger Antonius. Wie heißt der eigentlich hier so? Holy Anthony? Wurscht, egal. Ich wurde ruhig, sagte mein Gebet auf und wartete auf eine Eingebung. Die kam prompt und schickte mich zum x-Mal zum Pink House. Dort wohnte eine wirklich gute Au-pair-Freundin von mir.  In der letzten Zeit übernachtet ziemlich oft bei ihr, weil ich weiteres Rausklingeln mitten in der Nacht dringlichst vermeiden wollte. Völlig verzweifelt mit den Tränen ringend, schilderte ich ihr meine ausweglose Situation und irgendwie lies ich mich dabei auf die Couch im ebenfalls pink living room fallen. Genau in diesem Moment – I promise – spüre ich mit meinen Fingerspitzen in der Ritze in der Mitte des Sofas den couple-thousand-dollar-key. Das gibt’s doch nicht! Ich bin mir sicher, er würde mit großer Wahrscheinlichkeit  heute noch dort liegen, hätte die Familie nicht vorher das uralte Sofa auf dem Sperrmüll entsorgt! Für mich war das zu diesem Zeitpunkt eine absolute Sensation! Ein Wunder!

Doch so sehr ich mich auch auf den Heiligen Antonius im In- und Ausland verlassen kann, so sehr bin ich mir auch sicher, dass es manches Mal einfach so sein soll, dass wir uns von Dingen trennen müssen. Wir müssen sie ziehen lassen, einfach weil sie nicht mehr zu uns gehören und weil sie gehen müssen, damit sie uns im Gegenzug dazu wieder Platz und Raum für etwas Neues schenken.  Deswegen erzähle ich euch jetzt noch eine letzte Geschichte. Solltest du das Gefühl haben, dass selbst der heilige Antonius dir einmal nicht helfen kann, dann denk immer dran: Wenn du etwas verlierst, dessen Weggang du nicht selbst verursacht hast, dann ist es an der Zeit es ganz los zu lassen. Und sei dir sicher, es kommt immer etwas noch besseres nach!

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Erfolgsgeschichte Nummer 3 –eine Los-Lass-Geschichte

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Wir sitzen mit unseren Kindern am Strand von Gran Canaria in dieser sagenhaften rosa-rot-orange-pink-lila-alles einhüllenden kurz vor Sonnenuntergangstimmung, die wir alle so aufrichtig lieben. Unser Sohn spielt ganz vertieft in der roten Sonne direkt am Meer mit seinem  Lieblingsspielzeug Capitan Hook. Plötzlich ein Aufschrei. Captian Hook ist weg! Er ist ihm einfach aus den Händen geglitten und von der nächsten Welle direkt in den Atlantik gespült worden. Wir sind sofort alle aufgesprungen um Captian Hook zu retten, aber mussten sehr bald fest stellen, dass es aussichtslos war. Ich erklärte unseren völlig aufgelösten Kind, dass es immer so ist. Wenn uns Dinge genommen werden und wir nichts dafür können, dann kommt etwas besseres nach. Garantiert. Kaum hatte ich das ausgesprochen, wurde von der nächsten Welle ein kleiner Spielzeug VW Bus angespült. „Cool!“ jauchzte das Kind, welches soeben noch am Boden zerstört war. „Den habe ich mir schon immer gewünscht!“ Einmal kurz Tränen abgewischt und weiter gings. Genauso soll es sein. Lektion gelernt.

Und so sehr ich ihm auch vertraue, meinem heiligen Antonius, so sehr bin ich auch davon überzeugt, dass es das Leben immer besser weiß als wir. Darum sei dir sicher, wenn etwas gehen will, dann musst du es los lassen und wenn du das schaffst, dann kommt immer noch ein Wunder hinterher. Und wer dafür verantwortlich ist, ist dann eigentlich egal.

Wie singt Nena so schön? „Wunder geschehen, ich habs gesehen. Es gibt so vieles was wir nicht verstehen. Was auch passiert, ich bleibe hier und geh den ganzen langen Weg mit dir.“

Ich wünsche euch, meine lieben Blogleser und Blogleserinnen aus ganzem Herzen ein unerschütterliches Vertrauen in euch und in das große Ganze. Da ist immer noch mehr als wir im Augenblick verstehen können!  Das Vertrauen darin ist ein unglaublich wertvoller Schatz, der euch wie eine leuchtende Laterne den Weg weist, mag die Nacht auch noch so dunkel erscheinen. Es wird wieder hell, es wird wieder gut. Sei dir da mal sicher.

Alles Liebe aus ganzem Herzen, eure Michaela

Habt ihr schon einmal von den Tölzer Stadtversucherinnen gehört? Die symphatische Birgit Mayr aus Bad Heilbrunn ist eine von den freundlichen Damen, die äußerst interessante und ebenso amüsante Stadttouren in Bad Tölz anbieten. Mittlerweile hat sie ihr zweites Buch über die ganz persönlichen Erfolgsgeschichten von denen ihr berichtet wurde, zusammen gestellt. Schau doch mal unter Tölzer Stadtversucherinnen  und überzeuge dich selbst. Auf der Seite gibt es auch einen Blog, rund um den heiligen Antonius.

Vielleicht hast du auch eine ganz persönliche Antonius-Erfolgsgeschichte? Unter allen Kommentaren auf dem Blog, bei Facebook oder Instagram verlosen ich eins der wundervollen Bücher von Birgit Mayr. Ich freue mich sehr darauf eure Geschichten zu hören.

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Bilder: Titelbild M.Linke, Beitragsbilder V.Kell (vielen Dank dafür)

Frühlingspicknick an der Isar

Frühlingspicknick an der Isar

Die Decke hat bereits zwei neuen Besitzerinnen gefunden und ich wünsche ihnen

aus ganzem Herzen viel, viel Freude damit!

Über Babauba

Babauba ist ein Wiener Label und macht für Eure Kinder fröhliche und bunte Baby- und Kleinkindermode 🙂

“Trag’s bunt, Baby!”

Gegründet wurde Babauba von Izabella Csik. Das Nähen erlernte sie in einem Kreis mit anderen Müttern und entwarf Outfits, die sie im Handel nicht finden konnte: knallig-lebhafte Farb- und Musterkombinationen wurden ihr Markenzeichen – eine Babymode abseits vom Mainstream.

150.000 Fans und steigend

Schon nach kurzer Zeit wurden die Designs in einer kleinen Schneiderei vernäht: Izabellas Designs wurden so beliebt, dass Babauba eine der am schnellsten wachsenden Facebook-Communities in der Kategorie Austria/Fashion in den letzten Jahren wurde.

Die limitierten Kollektionen wechseln in einem rasch wechselnden Wochen-Zyklus. Aufgrund der Nachfrage führt Babauba eine Einladungsliste: die ersten paar Tage erhalten lediglich jene, die auf der Einladungsliste eingetragen sind, den Zugangslink für die neue Kollektion. Denn viele Outfits sind bereits nach kürzester Zeit ausverkauft und nicht mehr erhältlich.

Mittlerweile verschickt Babauba jährlich eine sechsstellige Anzahl von Paketen. Die hohe Qualität der Stoffe und Verarbeitung, die einzigartigen Schnitte und Muster, der schnelle Versand und Service haben Babauba in den letzten Jahren zu den beliebtesten Marken im deutschsprachigen Raum gemacht.

Babauba Happy Factory

Wie entstehen eigentlich die Babauba-Kreationen, und wie gelangen sie zu Euch? Hier findest Du es heraus. Wir hoffen, Ihr genießt den kleinen Einblick in unsere kunterbunte Babauba Happy Factory.

1. INSPIRATION

Oft fängt alles an mit einer Inspiration oder einem Geistesblitz von Izabella.

2. KREATION

Danach geht es in die kreative Umsetzung mit Babaubas Design-Team – jeder einzelne Farbton wird genau überprüft und muss ganz genau passen. Derzeit bringt das Team um Izabella 60-90 Stoffdesigns im Monat heraus.

3. STOFFPRODUKTION UND LAGERUNG

Nach einigen Probedrucken wird die neue Kreation gedruckt und in unserem zentralen Stofflager gelagert. Derzeit lagern hier über 60.000 Meter an bunten und knalligen Stoffen – ein Paradies für Stoffliebhaber.

Die Einhorn-Patchwork-Decke gehört mittlerweile zu unseren persönlichen Lieblingssachen und wir schleppen sie beinahe und fast auf jeden Ausflug mit uns mit. Und …ihr könnt genau eine dieser wundervollen Decken im Wert von 120 Euro auf dem Blog gewinnen! Einfach das Video anschauen und im Kommentar schreiben, wie oft Babauba darin erwähnt wird. (geschrieben und gesprochen)

Die Verlosung endet am 12.Mai.2017 um 23.59 Uhr. Der Gewinner wird hier auf dem Blog bekannt gegeben! Viel, viel Glück aus ganzem Herzen ♥

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Hurra Helden – dein personalisiertes Buch

Hurra Helden – dein personalisiertes Buch

Hurra Helden Kinderbücher sind …

… einzigartige, personalisierte Kindebücher, die nur einmal gedruckt werden und in dem jedes Kind zur Hauptfigur werden kann. Ein einmaliges Geschenk für jedes Kind, das gerne der Held oder die Heldin im eigenen Buch sein würde.

Hurra Helden Bilder- und Kinderbücher gestalten Sie, unsere Kunden, mit. Sie sind nämlich diejenigen, die das Geschlecht, den Namen und das Aussehen der Hauptfigur bestimmen. Dabei stehen Ihnen auch die Haar- und Augenfarbe zur Wahl, Sie können Ihrem Buchhelden auch Sommersprossen und eine Brille verpassen. Ihr Held kann so dem Kind, dem das Buch geschenkt wird, ganz ähnlich sein.

Auf der ersten Seite jedes Buches können Sie auch eine persönliche Widmung hinterlassen, die das Kind für immer an Sie erinnern wird. Nach dem Sie Ihre Bestellung abgegeben haben, wird Ihr Buch in unserer Druckerei nur einmal für Ihr Kind gedruckt und ist in wenigen Tagen schon bei Ihnen und erfreut Ihren Kleinen bzw. Ihre Kleine.

Ob Emma mit ihren braunen Zöpfen, Leon mit seinen kurzen schwarzen Haaren und seiner Brille oder Anna mit ihren blonden langen Haaren und Sommersprossen – jedes Kind kann der Held oder die Heldin in unseren personalisierten Kinderbüchern sein.

Und hier auf dem Blog, kannst du jetzt eines dieser wundervollen Bücher für deine Helden gewinnen! Alles was du tun musst ist auf dem Blog oder bei Facebook zu kommentieren, warum genau dein Kind ein Held ist. Viel, viel Glück!

www.hurrahelden.de

 

Tür Nummer 24: Du bist mein Engel

Tür Nummer 24: Du bist mein Engel

Als wir vor Kurzem gerade die Päckchen für die Hilfsorganisation „Weihnachten in Schuhkartons“ packten, sagte unsere Tochter, dass sie nicht verstehe, warum wir denn überhaupt Schuhkartons für die „armen Länder“ packen. „Warum bekommen  denn die Kinder dort an Weihnachten nicht so viele oder sogar gar keine Geschenke? Warum fliegt denn das Christkind nicht genau zu diesen Kindern?“ Da musste ich jetzt tatsächlich überlegen. Ich antwortete, in vielen dieser Länder sei Krieg und deswegen könne das Christkind nicht überall hin fliegen . Sie überlegte und gab sich nicht ganz mit meiner Antwort zufrieden: „Aber das Christkind ist doch ein Engel, ihm passiert doch nichts. Es kann doch einfach trotzdem zu den Kindern fliegen, um ihnen eine Freude zu machen!“ Da hat sie wohl Recht unsere kleine, weise Tochter. Ich sagte nichts und nickte. Wir schwiegen eine Zeitlang, dann meinte sie: „Vielleicht will es, dass wir ihnen helfen. Sonst würde wir nicht soviel an sie denken.“ Wahrscheinlich.

Und es geht mir tatsächlich auch so, dass es einem seltsam vorkommt Weihnachten zu feiern, wenn gerade 3500 km weit weg von uns Krieg herrscht und noch viele andere, traurige Dinge auf dieser Welt passieren. Wir haben beinahe ein schlechtes Gewissen Weihnachten zu feiern. Doch irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass wir genau das tun sollten. Weihnachten feiern und zwar aus ganzem Herzen und mit voller Liebe.

Jeder Hass, jeder Krieg hat seinen Ursprung in etwas Kleinem. Gestern waren mein Mann und ich auf dem Tölzer Christkindlmarkt, als eine Frau vorbei ging und sich neben uns an einem Bratwurststand eben genau so eine Bratwurst kaufen wollte. Sie erschrak sichtlich, als sie den schwarzen Mann hinter dem Fenster sah. Dann zeigte sie kurz auf ihre Armbanduhr, um zu signalisieren, dass sie dringend los müsse und wohl kurzfristig doch keine Bratwurstpause mehr für sie möglich sei. Sie drehte sich beinahe fluchtartig um und verschwand in der Menge. Kurze Zeit später sahen wir sie wieder. Natürlich! Mit einer Bratwurst in der Hand. Keine Ahnung was diese Frau erlebt hat und ich möchte sie auch gar nicht dafür verurteilen. Vielleicht hat sie einfach nur eine schlechte Erfahrung gemacht. Ich weiß nur, dass es immer damit anfängt. Mit Vorurteilen. Mit Angst vor dem Unbekannten. Mit sich „besser“ oder „wertvoller“ als seine Mitmenschen zu fühlen. Im schlimmsten Fall unbewusst. Jeder Krieg beginnt so. Im Stillen und im Kleinen. Bis es irgendetwas geworden ist, dass wir scheinbar nicht mehr unter Kontrolle haben.

Aber hier ist die gute Nachricht. Keine neue Botschaft, aber wohl wahr. Auch die Liebe fängt im Kleinen an. Wenn wir erst einmal jeden Menschen gleich und mit Respekt behandeln. Wenn wir nicht müde werden gut zu einander zu sein und auf uns aufpassen. Wenn dich auf der Strasse jemand anlächelt, dich jemand an der Kasse vorlässt oder einer älteren Dame die Türe aufhält. Tausend Beispiele. Darum passt genau auf, was du säst, denn es wird von alleine größer. Wir haben es in der Hand, ob unsere Welt ein kalter, grausamer Ort werden wird an dem kein Gras mehr wachsen will oder eine bunte, duftende Blumenwiese bei dessen Anblick einem das Herz aufgeht. Ich bin für die Blumen.  Habt ein wundervolles, friedliches und auch lustiges Weihnachtsfest 2016, sei genau der Engel, nach dem sich jemand anderes sehnt  aus ganzem Herzen eure M.

Tür Nummer 23: Die magische Aloe Vera Pflanze

Tür Nummer 23: Die magische Aloe Vera Pflanze

Mandy war genauso wie ich auf den wunderbaren Mama-Start-Up’s von Dominika von From Munich with love und dabei sind wir das erste Mal auf „uns“ aufmerksam geworden. Mandy ist 31 Jahre alt, verheiratet, Mama von zwei tollen Mädchen und wohnt in München. Sie ist Gesundheits- und Business Coach und ihr Wunsch ist es Menschen für ihre Gesundheit zu begeistern, diese zu stärken und zu unterstützen und außerdem bietet sie die Möglichkeit jungen Mama’s z.B. neben ihren täglichen Verpflichtungen, einen eigenes Business aufzubauen und sich so sein sicheres Einkommen zu ermöglichen.  Mandy und nun zu dir und deinen Produkten von Forever Living. Wie bist du denn überhaupt dazu gekommen?

Durch die Geburt meiner ersten Tochter hat sich natürlich einiges in unserem Leben verändert. Man achtet viel mehr auf die eigene Gesundheit und natürlich auf die des Kindes. Durch eine andere Mama, mittlerweile eine sehr gute Freundin, bin ich auf die tollen Produkte und das einzigartige Geschäftsmodell aufmerksam geworden. Mein Mann und ich haben die Produkte getestet und viel darüber gelesen, unsere Teamärztin kennengelernt, auf Vorträgen gewesen und dann entschieden, was besseres gibt es nicht in Sachen Aloe Vera und das tolle ist, die Produkte sind hervorragend für die ganze Familie. Und warum du so mit Leib und Seele dahinter stehst: Meine Familie und ich, wir nehmen die Produkte täglich, seit mehrere Jahren, wir wissen und können persönlich bestätigen wie toll die Produkte sind, wie sie helfen und unterstützen können. Ausserdem habe ich durch meine berufliche Verbindung mit diesen Produkten, auch viele Menschen kennengelernt, denen ich eine so große Freude und zum Teil gesundheitliche Veränderung mit den Produkten machen konnte, sei es im Bereich Gesundheit, Gesichts- und Körperpflege, Gewichtsmanagement. Ich weiß einfach wie toll diese Produkte sind und empfehle sie deshalb auch jedem weiter. Und warum genau die Produkte der Firma: Forever Living ist Weltmarktführer für exklusive Aloe Vera Produkte, in den Bereichen Gesundheit, Beauty & Wellness, Lifestyle und Sport & Fitness. Die Aloe Vera von Forever ist eine der reinsten, die auf dem Markt erhältlich ist. Das versprechen: Beste Qualität für unser Wohlbefinden! Forever ist ein seit über 38 Jahren familiengeführtes internationales, in über 150 Ländern, Unternehmen, mit jährlichem stetigem Wachstum. Es gibt eine Reihe von Ärzten aus ganz Deutschland die hinter diesen Produkten stehen und auch mit ihnen arbeiten. Ich möchte gerne nur das Beste für mich und meine Familie und deshalb die Produkte von Forever.

Und heute könnte ihr das hochwertige Aloe Vera Gelly (Gel) von Forever Living auf dem Blog gewinnen und euch selbst davon überzeugen. Alles was zu tun ist, diesen Beitrag zu kommentieren und du bist automatisch im Lostopf mit dabei ♥

Aloe Vera Forever Living

Tür Nummer 22: Gesund Backen mit Stina Spielberg von Vegan Passion

Tür Nummer 22: Gesund Backen mit Stina Spielberg von Vegan Passion

Und heute und morgen gibt’s noch einmal ein paar Geschenke unter den Weihnachtsbaum zu gewinnen!

Im Herbst durfte ich mit Stina Spiegelberg von
www.veganpassion.de zusammen mit unseren Kindern anlässlich der TölzerVerg ganz köstliche, vegane Hafermuffins und American-Cookies backen. An diesem Tag hat es ganz plötzlich und richtig, RICHTIG geregnet. Wir waren pitschnass und als wir bei Stina ankamen hatten unsere Kinder erstmal überhaupt keine Lust überhaupt irgendwas zu backen und sprachen das auch mehrmals laut aus. Dann war auch noch der Akku meiner Kamera leer, wenn’s läuft…Aber Dank Stina, die unglaublich offen und herzlich war und auch mit klitschenassen Kindern kocht, hat sich das Gefühl so schnell verflogen wie es gekommen war und alle waren einheitlich begeistert. Von den Gebackenen und von Stina.

Und natürlich habe ich euch auch was mitgebracht und zwar ihr wundervolles und handsigniertes Buch „Gesund backen“, dass unglaublich gute und köstliche Rezepte enthält und man glaubt es kaum, alle vergan. Ohne Eier, ohne Milch. Tatsächlich.

Schreib mir einfach im Kommentar, warum genau du das Buch gewinnen solltest und du bist dabei. Alle Gewinner, aller Adventskalender-Verlosungen werden dann am 24.12.2016 hier auf dem Blog bekannt gegeben! Viel Glück aus ganzem Herzen!

Tür 21: Die Weihnachtstradition der Unplugged-Konzerte der Bananafishbones im Tölzer Kurhaus

Tür 21: Die Weihnachtstradition der Unplugged-Konzerte der Bananafishbones im Tölzer Kurhaus

Dear Bananafishbones,

es ist Ewigkeiten her, seit dem ich auf einem BFB-Konzert war. Im Geiste hatte ich es mir oft gewünscht, aber geschafft hatte ich es trotz größter Bemühungen schon Jahre nicht mehr. Aber heute, endlich, war es einmal wieder soweit und mit dem ersten Ton, dem ersten Chord von euch war es sofort wieder  da, das so besondere Fishbone-Feeling, dass man gar nicht so richtig beschreiben kann, eben nur vorsichtig ehrfürchtig erfühlen. Zugegeben die Bandgründung 1987 habe ich ziemlich verschlafen, damals war ich in der ersten Klasse und habe noch Nicki und das bayrische Cowgirl am coolsten gefunden. Das erste Mal gehört habe ich euch -glaube ich- im Rocks off in Bad Tölz und fast zeitgleich wurde euer erster Hit „Come to sin“ im Radio rauf und runter gespielt. Aber es stimmt wirklich, ab dem diesem ersten Augenblick habe ich eure Musik geliebt. Wirklich. Aufrichtig geliebt. Ich war 19 und mit tausenden von anderen Tölzern „live“ dabei, (und nicht nur Tölzern) als ihr das erste in der Marktstrasse gespielt hattet und auch das zweite Mal in der Wiederholung zusammen mit der Tölzer Stadtkapelle. Ich habe auf dem Hillside ( und bei jedem der folgenden Jahre) barfuß auf der Kasernen-Wiesn getanzt, wild and crazy und es war wirklich ein Wunder, dass ich in keine der 18 Desperadosflaschen, die ich hauptsächlich mit meiner Freundin selbst getrunken hatte, getreten bin. Und immer wenn ich Dinosaur höre und die Stelle “ I live in Bavaria…“ kommt, dann sing ich ganz laut mit! Weil es ist für mich irgendwie so:  Bananafishbones das ist Heimatgefühl und gleichzeitig das Country-Johnny-Cash-Cure-What-Ever-Bananafishbones-Feeling (da hamas wieder) das eben so schwer zu beschreiben ist. Das mit dem Heimatgefühl würden sie wahrscheinlich dementieren, wenn man sie dazu befragen würde. I guess. Weil Heimat nur ein Gefühl ist und man immer da zu Hause ist, wo die Menschen leben die man liebt, die einen lieben.

Und heute durfte ich es wieder einmal erleben und das Dank guter Freunde in der allerersten Reihe. Was für mich wirklich gleich zu setzen ist, als wäre das bei irgendeiner mega-ultra-famous Rockband im Londoner Wembly Stadion. Für mich seit ihr eine der allerbesten Livebands. Ever! Ohne Übertreibung.  Heute bin ich tief berührt, begeistert und mir fällt es alles wieder ein. Wie das gewesen ist, als ich 19 war und als ich das erste Mal Easy Day gehört hatte und gestern fühlte ich mich genauso. Weil das Fishbones-Feeling ist zeitlos hams gsagt. Und es vereint den Isarwinkel auf heilige Art und Weise. Und immer dann, wenn die Stimmung emotional-magnetisch aufgeladen ist, dann warten alle wie auf der Christmette das gemeinsam angestimmte „Stille Nacht“ nur noch auf auf Easy Day um aus voller Kehle mitzusingen! It’s like dancing in the sun, having trouble, having fun, having anything you wish to come…

Danke, danke, danke aus ganzem Herzen für das sagenhafte  Konzert und eure einzigartige Art Musik zu machen. Sie bedeutet mir so unendlich viel und ich glaube, dass ist genau das was wir JETZT brauchen, gute Musik und echte Liebe ♥

aus ganzem Herzen, M.

Special Guests: Martin Kälberer und Karin Rabhansl

 

 

 

Tür Nummer 20_ Die Wintersonnwende und das hellste Licht

Tür Nummer 20_ Die Wintersonnwende und das hellste Licht

Die Thomas-Nacht und die Wintersonnenwende heute Abend symbolisieren die längste Nacht und den kürzersten Tag vom ganzen Jahr. Außerdem ist es auch der Beginn der Rauhnächte, deren Bräuche und Rituale mich schon seit meiner Kindheit fasziniert haben. Und gerade jetzt in Zeiten des weltweiten Terrors, mag es gerade einmal mehr dunkel um unsere Herzen geworden sein. Aber ich glaube, die einzige, wirksame „Waffe“ ist auch die einfachste und älteste zugleich. Darum hört bitte nicht auf, die Liebe in die Welt zu tragen, so als wäre sie eine unauslöschliche Fackel des Friedens. Leuchtet vor euch hin, in jeder Situation und beschützt diese Licht wie nichts anderes auf dieser Welt.

Eins dieser leuchtenden Vorbilder wie hell die Liebe wirklich leuchten kann, ist unsere älteste Tochter, die genau vor 8 Jahren in der Thomas Nacht zur Welt kam. Wir gaben ihr damals einen indianischen Zweitnamen,(und das in Bayern!;-) weil er für uns eine tiefe Bedeutung hatte. Erst viel später ist uns sein wahrer Sinn wirklich bewusst geworden, der übersetzt soviel heißt wie: Blüte der aufgehenden Sonne. Und da ist sie, unsere kleine, strahlende Sonne, geboren genau zu dem Zeitpunkt der Wintersonnenwende an dem die Sonne wirklich wieder länger zu scheinen begann. Und so erinnert sie uns immer daran, weil es so wahr ist: Das beste ist es einfach vor sich her zu leuchten. Immer. Und die Nacht wird zum Tag werden.

Aus ganzem Herzen, M.