Hannah’s Geschenk

Hannah’s Geschenk

„…und nun lauf langsam, kleine Seele, hin zum Ufer. Mit Sorgfalt wähle aus, was du verlieren wirst. Wie du dich auch entscheidest, du hast Recht.“

Jane Hirshfield

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Hannah’s Geschenk ist auch mir „zufällig“  wie ein Geschenk vor die Füße gefallen. Die kleine Hannah ist gerade drei Jahre alt, als bei ihr Krebs festgestellt wurde. Ab diesem Zeitpunkt beginnt für Hannah ein kräfteraubender Kampf um ihr Leben. Die Prognosen stehen nicht gut, doch zwischendrin wird die Familie immer wieder von Zuversicht und Hoffnung getragen. Neben all der Traurigkeit ist dieses Buch bis zur letzten Seite mit unendlich viel Liebe, Lebensfreude und Wahrheit gefüllt. Maria Housden erzählt die Geschichte von ihrer Tochter Hannah so herzerwärmend liebevoll und beschreibt ihre Persönlichkeit treffend detailgetreu, dass man am Ende tatsächlich glaubt Hannah wirklich gekannt zu haben. Zum Beispiel der Tag im Schuhladen, als sie „ihre roten Schuhe“ fand und darin zu tanzen begann bis die Passanten um sie herum stehen blieben, um Applaus zu klatschten.  Im Krankenhaus nannte man sie das Mädchen mit den roten Schuhen und selbst im OP-Saal bestand sie darauf sie anlassen zu dürfen und zeigt uns dafür, wie wichtig es ist, für das was man ist ein zu stehen. Das ist nur eins der tausend Dinge, die Hannah uns liebevoll lehrt. Und obwohl Hannahs Geschenk eins der Bücher ist, die man erst wieder weglegen kann, wenn man es ausgelesen hat, musste ich öfters innehalten bevor ich mit einem dicken Kloß im Hals weiterlesen konnte. Das Buch berührt zutiefst. Nicht zuletzt wegen der Geschichte an sich, sondern auch, wegen der Ehrlichkeit und Klarheit mit der Hannah mit ihrer Krankheit umgeht und mit der Art und Weise wie sie ihrer Familie behutsam bei bringt, das selbe zu tun. Gerade dann, wenn es manches Mal unmöglich erscheint. Besonders bewegt hat mich auch wie Hannah’s Bruder Will um sie trauert und wie sich die Kinder langsam auf ihre Art voneinander verabschieden. Noch während Hannah im Sterben liegt, kommt ihre Schwester Margaret zu Welt. Hannah ist hin und weg und stolz endlich eine große Schwester zu sein und es scheint, sie ist ein kleines bisschen länger auf der Welt geblieben, um Margaret noch kennen lernen zu dürfen..

Kathrin von Sei Pippi statt Annika  hat zu einer äußerst interessanten Bloggerrunde eingeladen und nach dem Lieblingsbuch gefragt. Ich habe unzählige Lieblingsbücher, aber dieses hier hat mich auf ganz besondere Weise berührt. Vielleicht weil wir selber drei Kinder haben, vielleicht auch weil unsere jüngste Tochter mich an Hannah erinnert und ich mir nur ansatzweise vorstellen kann, wie schwer es ist sein Kind gehen zu lassen.

hannahDieses Buch ist eine Liebeserklärung an das Leben und die Liebe, ein bunt gewebter Teppich aus allen Farben, die dunkelnen, wie die hellen. Denn letztendlich gehören sie alle zusammen. Maria schreibt von der ersten Schockstarre nach der Diagnose, aus der sich alle befreien mussten um eben Hannah zu befreien und ganz für sie da sein zu können. Sie beschreibt das Gefühl, das sich langsam in ihr gemeinsames Leben schlich und bald der Gewissheit wich, dass von nun an alle großen Tage für Hannah ihre letzten großen Tage sein würden. Ihr Geburtstag, Weihnachten, die ausgelassene Cabriofahrt mit einer Freundin, der Besuch bei Cinderella im Disneyland, bis hin zu Hannah’s allerletztem Atemzug. Maria Housdens Wunsch wirkt in jeder Zeile nach:  die Erinnerungen an Hannah und die damit verbundenen wertvollen Einsichten zu teilen, um den Umgang mit Verlust und Tod und über das worauf es im Leben wirklich ankommt weiterzugeben. Hannahs Geschenk ist ein Buch, dass die Verzweiflung und Trauer überwindet und in unendliche Liebe verwandelt und so Trost spendet. Hannahs Geschenk eben.

Hannah’s Botschaft war so klar, wie sie selbst: Liebe das Leben, sei wer immer du bist und vertraue darauf.: Das Leben alleine sorgt für dich und schickt von Zeit zu Zeit Wunder, gerade dann wenn du am wenigsten daran glaubst. Es scheint, dass gerade Hannah, die im Sterben liegt, alle Gefühle um sich herum noch intensiver wahrnimmt. Stimmungen, Ängste, Zweifel, aber auch die Freude im Augenblick zu leben.

Maria Housden lebt mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Roger Housden, in San Francisco. Seit dem Tod ihrer Tochter Hannah leitet sie Selbsthilfegruppen für Eltern die ein Kind verloren haben. Hannah’s Geschenk ist ihr erstes Buch und ihr wunderbar flüssiger und poetischer Schreibstil wurde aus dem Englischen „Hannah’s Gift: Lessons from a Life Fully Lived“ von Christiane Burkhard auffallend gut übersetzt.

Bloggerrunde Mein Lieblingsbuch

1.10. Kathrin von Sei Pippi, nicht Annika (www.pippistattannika.de) : Jonas Jonasson: Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind

2.10. Kira von Bibliophilie Hermine (www.bibliophiliehermine.blogspot.de) : Evy Winter: Coming Home – Alles oder Nichts

3.10. Nine von Nine im Wahn (www.nine-im-wahn.blogspot.de) : Anna McPartlin: Irgendwo im Glück

4.10. Vanessa von Bookalicious (www.bookalicious8.blogspot.de) : Penelope Ward: Stepbrother Dearest

5.10. Manuela von Lesenswertes aus dem Bücherhaus (www.lesenswertesausdembuecherhaus.blogspot.de) : Andreas Izquierdo: Apocalypsia

6.10. Sebastian von Stuffed Shelves (www.stuffed-shelves.de) : Richard Bachman: Amok

7.10. Marie-Anne von Fantasie und Träumerei (www.fantasie-und-traeumerei.blogspot.de) : Kristin Hannah: Die Nachtigall

8.10. Svenja von Buntes Tintenfässchen (www.svenjasbookchallenge.blogspot.de) : Celeste Ng: Was ich euch nicht erzählte

12.10. Nadine von Nadines Bücherwelt (www.everyones-a-book.blogspot.de) : Amy Ewing: Das Juwel

13.10. Meiky von Magnificent Meiky (www.magnificent-meiky.blogspot.de) : Anna McPartlin: Die letzten Tage von Rabbit Hayes

14.10. Alex von Harakiris Leseecke (www.harakirisleseecke.jimdo.com) : Nina Blazon: Silfur – Die Nacht der silbernen Augen

15.10. Caro von Bücherwanderin (www.buecherwanderin.de) : Jojo Moyes: Ein ganz neues Leben

16.10. Michaela von Aus ganzem Herzen (www.aus-ganzem-herzen.de) : Maria Housden: Hannahs Geschenk

 

 

Auf der Insel der Geschichtenerzähler

Auf der Insel der Geschichtenerzähler

Stell dir einmal eine kleine, wunderschöne Insel vor. Irgendwo in einem der Ozeane auf dieser Erde. Wenn du genauer hinsiehst erkennst du eine lange, festlich gedeckte Tafel an der sich die unterschiedlichsten Menschen angeregt miteinander unterhalten. Jeder ist anders auf seine Art und Weise, doch was sie alle vereint ist die unsagbar große Leidenschaft fürs  Schreiben. An dieser Tafel erzählt man sich die abenteuerlichsten Geschichten, rührende Gedichte und philosophiert im Kerzenlicht bis weit nach Sonnenuntergang über tausend Dinge, Gott und die Welt. Einige blicken andächtig stundenlang in das offene Meer, um sich von seiner Stille  zum Träumen inspirieren zu lassen. Die Geschichten anderer wiederum haben ihren Ursprung in tiefen Gesprächen, die dem aufrichtigen Wunsch nach Austausch gefolgt sind. Die Besten davon werden auf kunstvolles Papier geschrieben und in bunten Flaschen auf ihren Weg über das weite Meer geschickt. Und weil der Ozean unsagbar groß und durchtränkt von Abenteuern ist, weiß man nie genau, wo sie ihre Bestimmung finden werden.Aber bei einem sei dir gewiss, deine Geschichte ist genau jetzt in diesem Augenblick zu dir unterwegs. Du wirst sie daran erkennen, dass sie irgendetwas in dir auslöst, wovon du keinen Schimmer hattest das es überhaupt existiert. Etwas das dich tief im Herzen berührt, dich aufwühlt, sonderbar bewegt und eine Botschaft für dich bereit hält. Manches Mal wirst du im ersten Augenblick wissen, was sie dir sagen will, ein anders Mal wird dir der Grund dafür verborgen bleiben, aber ausnahmslos immer ist sie auch ein Teil von dir. Weil du und wir alle auch ein Teil vom großen Ganzen sind. Wenn früher die Geschichten reisen lernten, dann geschah das über Bücher, Briefe und Zeitungen. Sonst gab es nicht sehr viele Möglichkeiten. Öffentlich zu schreiben war ein seltenes Privileg, dass nur wenigen Auserwählten gewährt wurde. Dann kam das Internet und wie das Meer spült es bis heute unzählbar viele dieser einzigartigen Flaschen überall und in alle Richtungen. Die Transportmittel wurden immer fortschrittlicher und bald schon konnte man an jeden Ort reisen an den man wollte. Die geheime, unerreichbare Insel der Geschichteerzähler gehörte bald der Vergangenheit an.  Doch ich habe mir sagen lassen, es hat sich wirklich gegeben und es gibt sie immer noch. Und eines Tages finde ich heraus, wie man dort hinkommt.  Denn ihr lieben Geschichtenerzähler da draußen, ich glaube an euch. Ich glaube, dass ihr alles verändert könnt mit ein paar wenigen, aber weisen Worten. Ich glaube, dass ihr unfassbar wertvoll für uns alle seid, weil ihr unsere Helden zum Leben erweckt und uns daran erinnert, wer wir wirklich sind.  Ihr beschreibt für uns den Himmel, die Unendlichkeit dahinter und die Farben tief unten am Meeresgrund. Ihr macht unsere Kinder zu guten Menschen, füllt  Herzen mit Zuversicht und stillt Sehnsüchte, in dem ihr unsere weckt. Ihr lebt unsere Träume, damit wir daran glauben, dass es geht und  ihr habt nicht aufgehört die Liebe zu suchen, weil das am Ende immer alles ist, worum es geht. Dafür danke ich euch aus ganzem Herzen, denn das ist der wahre Grund warum ich schreibe: Ich glaube an euch und an das Wort, welches schon seit jeher am Anfang stand. Ich bitte euch achtet darauf, welche Geschichten ihr erzählen wollt und ob sie diese, unsere Welt, zu einer besseren werden lassen.  Achte auf die Wahrheit und darauf ob sie aus ganzem Herzen kommt. Denn Worte sind unsere Gegenwart und Zukunft zugleich.  arzbacher hof 158Ich wünsche dir mehr Zeit am Meer, weil sie grundsätzlich immer zu wenig ist. Ich wünsche dir Geschichten die für dich geschrieben wurden und welche die zu dir finden, weil du sie ganz einfach selbst erzählen musst.  Denn die Welt braucht mehr Geschichtenerzähler, dass hat schon der Dalai Lama gesagt und der muss es denn nun wirklich wissen.  Ein paar von dieser Geschichtenerzähler habe ich für euch gefunden und gefragt, was das „Bloggen“ (die moderne Form des Erzählens) für sie bedeutet und warum sie überhaupt schreiben? Hier sind ihre Antworten und die Links zu ihren entzückend schönen, amüsanten und hinreißenden Blogs.

Laura von Fundorte :Warum blogge ich: weil ich seit meinem sechsten Lebensjahr schreibe. Geschichten, Tagebuch, liebevoll ausformulierte SMS. Ich brauche das, um den Kopf freizubekommen. Um Meine Gedanken festzuhalten. Ich möchte gerne einen Marmeladenglasaugenblick herstellen- man dreht das Glas auf und fühlt sich gleich wieder in die Situation zurück versetzt und da man nicht mal eben einen Roman schreibt, ist mein Blog ins Leben gerufen worden. Ich möchte Menschen erreichen, Kleinigkeiten im Leben mehr wahrzunehmen. Ich möchte Menschen inspirieren, zu einer Reise, zu einem Cafébesuch. Ich möchte Menschen erreichen und ihren Alltag mit meinen Worten und meinen Bildern ein kleines bisschen farbiger werden lassen.

Uwe Ich habe mit 1000 Pools begonnen:
A. weil ich es als Bewerbungsplus genutzt habe, um einen persönlichen Mehrwert zu generieren
B. weil ich persönliche Erfahrungen gerne auch teilen möchte
C. weil ich oftmals Erlebnisse mehrfach erzählen/tippen durfte, da mich unterschiedliche Freunde gleiche Sachen gefragt haben – so kann ich zukünftig einen Link nutzen und jeder bekommt „dieselbe“ Info! 

Christina: Durch das Schreiben empfinde ich manchmal so eine Art Flow. Es stellt mich zufrieden etwas Sinnvolles fertig zu stellen.Wimmelköpfchen

Joey Penspinning habe ich eröffnet weil:
-ich den Sport wieder populärer machen will, früher war er mal beliebter doch ich kenne heute niemanden aus meinem Umfeld, der es macht.
-es wenige deutsche Tutorials gibt und die meisten deutschen nicht so umfangreich sind und älter sind
-ich die Tutorials zugänglicher machen will. Es gibt noch keine deutsche Website, auf der man einfach ohne Suchen an diese Tutorials kommt und einen Leitfaden hat

Stefan Komm in Bewegung : Manche Aussagen kommen mir sehr bekannt vor. Hab das auch schon mal in ähnlicher Weise geschrieben. Freue mich, dass noch mehr Blogger so denken 😉
Ich blogge aus verschiedenen Gründen. Einer davon ist, dass mir Sprache liegt und ich was zu sagen habe. Und ich möchte Menschen helfen, ihre Trägheit oder den Wunsch nach Perfektionismus zu überwinden, um in Bewegung zu kommen und zu entdecken, welche tollen Menschen sie sind.

Heike: Ich schreibe auf Baobabstories über Afrikanische Affenbrotbäume – also Baobabs – weil ich sie liebe und Bäume generell phantastisch finde. Ich reise viel und besuche die Lebensräume von Baobabs, spreche mit Menschen, die dort leben und auch mit Fachleuten. Natürlich sammle ich Geschichten über Baobabs und schreibe aus meiner Sicht Wissenswertes darüber auf. Für mich sind Baobabs ein Menschen-verbindendes Thema.

Nina: Ich bin 37 jahre alt und es ist wohl etwas spät jetzt (vor 3 wochen) einen blog zu starten. Da ich gerade in Karenz bin und es auch ein Leben ausserhalb des Mama-seins gibt, ich leidenschaftlich gerne fotografiere und mit anderen kommuniziere und netzwerke, lag es für mich nahe. Ich war beruflich im Marketing tätig und es liegt mir einfach Leute anzusprechen. Der Spass ist wohl meine Hauptmotivation. Ich möchte keine grossartigen Lehren verbreiten oder die Welt verbessern. Es wäre schön, wenn ich meine Freude an div. Themen und Dingen (Lifestyle, Fashion, Food, ..) mit anderen teilen kann.mami-envogue

Beatrice: Ich reihe mich mal ein. Das Bloggen macht bisher einfach Spaß. Die Beiträge würde ich sonst immer mal in Form von e-mails verschicken. Malen und zeichnen entspannt mich und somit entstehen die Illustrationen. Natürlich freue ich mich dann, wenn sie nicht einfach irgendwo rumliegen und verstauben, sondern auch gesehen werden. Auf meinem Blog in der Rubrik WER und WARUM habe ich das auch nochmal aufgeschrieben. Beatrice-confuss

Stefanie: Ich blogge weil ich etwas zu sagen habe, weil ich informieren möchte und weil ich die Welt verändern möchte! Außerdem schreibe ich so gerne „smile“-Emoticon Durch das bloggen kann ich meine Gedanken nach außen tragen und lerne dabei noch viele tolle, oftmals gleichgesinnte, Menschen kennen. Es ist auch manchmal ein wenig Therapie, das Schreiben, das Sortieren der Gedanken und das Basteln und Bauen! Alt trifft neu

Marisa:meine Motivation: die Freude daran und ehrlich gesagt auch die Bereitstellung kostenloser Produkte (sonst würde mein Blog keinen Sinn machen). mein Antrieb sind die lieben Kommentare meiner Leser, Feedback von Freunden und Co. meine Botschaft: gebe nie auf, wenn dir mal Leute entfolgen o.ä. Dafür folgen dir morgen 10 neue „smile“-Emoticon Hab Spaß dran und ziehe es durch. Reviews-and-couponing.blogspot.de/

Rene: Ich möchte mit meinem Blog anderen helfen. Insbesondere Personen die durch ADHS massive Probleme in der Berufsfindung und im Berufsleben haben. Außerdem ist mein Blog ein Schritt in die Richtung als Autor meinen Lebensunterhalt verdienen zu können Adsberufe

Melanie:Ich blogge, weil … gute Frage. Wir leben und genießen gern. Wir haben unseren Platz und unser Glück auf dem Land gefunden. Daher lassen wir andere sehr gerne an unserem Landleben teilhaben. Inkl. unser Lieblingsrezepte und unserer Reisen, aber auch dem Alltag, vor allem mit den Hühnern „smile“-Emoticon Land Leben Lieben

Luna: Ich schreibe, weil ich gerne rede. Schreiben ist für mich reden nur leise. Und die kleine Aufregung, die ich habe, wenn ich einen Artikel veröffentliche finde ich toll. Ich schreibe über die kindliche Entwicklung aus der Sicht der Wahrnehmung. Ich möchte Eltern Hintergrundwissen zur sensorischen Integration geben um ihre Kinder besser verstehen zu können. Ich möchte Eltern helfen zu Hause liebevoll mit ihren Kindern zu leben und zu lernen, egal ob mit oder ohne Wahrnehmungsstörung. Meand3kids

Julia: Ich schreibe, um mein Bedürfnis zu stillen, mich auszudrücken (auch beruflich übrigens, aber das unabhängig vom Blog). Mit meinem Blog will ich meine Leidenschaft teilen und ich muss sagen, dass mir das Bloggen sehr viel Zuversicht und Selbstbewusstsein gegeben hat. Ich schätze, ohne meinen Blog hätte ich das „Abenteuer Auswanderung“ nicht in Angriff genommen. Auch tut es manchmal gut, den Blog zum Dampf ablassen nutzen zu können. Oder über Unsicherheiten zu schreiben und anhand von Kommentaren und Reaktionen zu sehen: Hey, Du bist nicht allein. Anderen geht’s auch so und andere geben Dir was zurück, was Du für Dich nutzen kannst. Mein Blog ist vieles: Tagebuch, Kommunikationsstrategie, „Kennenlernplattform“, Abenteuerroman und vor allem ist er zu großen Teilen ein Spiegelbild meiner Seele. Mein Blog entwickelt sich mit mir und meinem Leben mit. Und ich freu mich schon darauf, zu sehen, wohin der Weg gehen wird. Wenn du nach so etwas suchst, darfst auch Du mich gern begleiten. Ich freu mich immer über Besuch: Italien und ich

Aimeè: Meine Motivation war und ist, das ich anderen Menschen zeigen mag, wie jemand mit Multiple Sklerose sein Leben so bewältigt und was es so Lebenswert macht: Und das sind in der Regel ganz viel Kuchen, Gebäck und natürlich etwas Beauty!  Aimee-adams

Mia: Ich blogge um andere Menschen zu erreichen und eventuell dabei auch Gleichgesinnte zu finden. Ich teile gerne mein Wissen und hole mir das der anderen . 🙂 Außerdem macht es mehr als Spaß, es ist nicht nur ein Hobby, es ist Leidenschaft. Ich steh voll hinter dem was ich tue/schreibe. Atroksia

Alexandra: Ich blogge, weil es mir Freude macht Menschen etwas aus meinem Leben zu zeigen,sie also Teil haben zu lassen. Es freut mich immer die lieben Kommentare zu lesen. Außerdem habe ich ein kleines Geheimnis… Ich habe schwere Depressionen und das Bloggen hilft mir die manchmal zu vergessen. Ich habe mir durch das Bloggen eine eigene Welt aufgebaut, habe viele tolle Leute kennen gelernt und viel dazugelernt.Das Bloggen ist also auch wie eine Art Therapie. Ich und das Leben

Julia: Ich blogge schlichtweg aus Freude am Schreiben. Eigentlich bin ich Schriftstellerin mit Leib und Seele, aber für ein eigenes Buch fehlt leider sehr oft die Inspiration und man muss kontinuierlich am Ball bleiben. Da ist so ein Blog ein schöner Ausgleich. Außerdem ist es mir immer ein großes Anliegen, den Menschen ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern oder sie zum Lachen zu bringen und wenn ich das auch nur bei einem Menschen geschafft habe, bin ich schon happy. Die mit dem roten Lippenstift


Titelbild/Bild M.Linke

Mein liebster Award

Mein liebster Award

Meike von dem Blog Tiefensuche hat mich für den „liebster Award“ nominiert und ihm Zuge dessen ein paar Frage gestellt. Tut mir einen Gefallen und schaut doch einmal bei ihr vorbei, es lohnt sich auf alle Fälle. Ihr aktueller Post dreht sich um das Glück und ich muß schmunzeln, letzte Woche erst habe ich einen Beitrag dazu geschrieben und jetzt begegnet es mir überall und in jeder Blogecke – das im Grunde unbeschreibliche Glück. Das muß wohl am Frühling liegen…

1.Was ist Deine Motivation/Antrieb zu bloggen?

Im Arzbacher Hof werden so viele Geschichten über die Menschen die uns tagtäglich begegnen erzählt und indem ich sie aufschreibe, kann ich dazu beitragen das sie bleiben und nicht vergessen werden. Zudem liebe ich das Schreiben, Wörter und Sätze die Gefühle genau auf den Punkt bringen und das beschreiben, was aus ganzem Herzen kommt.

2. Bekommst Du von Deinen Lesern Feedback zum Blog (Schreibstil, Layout)?

Die erste Zeit hatte ich den Blog „heimlich“ geschrieben, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Nach und nach haben ihn dann Freunde und unsere Familie gelesen und irgendwann habe ich ihn dann bei Facebook eingestellt. Seit ein paar Tagen ist er auch auf unserer offiziellen Homepage (www.arzbacherhof.de) und wächst somit langsam. Ein Feedback bekomme ich meistens für die Texte, aber auch z.B. für das Design, Fotos…erst kürzlich hat mir ein Leser geschrieben, dass er zwar den Text „cool“ findet, aber ihm die Schriftgröße beim Lesen irritierte. Diese Kritiken sind immer sehr wertvoll, weil ich so dann auch erfahren kann, was die Blogleser da draußen empfinden, wenn sie über meinen Blog stolpern.

3. Warum hast Du Dich für Schwerpunkte auf Deinem Blog entschieden? Oder warum schreibst Du lieber allgemein über Persönliches?

Das hat sich so ergeben. Anfangs sollte der Blog „wahre Gastfreundschaft“ heißen, so wie unser Motto im Arzbacher Hof. Mein Mann und ich leben ja mit unseren drei Kindern in einem bayerischen Wirtshaus und der Blog sollte eben genau darüber handeln. Also eher mit dem Arzbacher Hof im Mittelpunkt. Kurz vorher habe ich mich dann doch noch für den Namen „aus ganzem Herzen“ entschieden. Was absolut richtig war, weil ich so viel freier bin in den Themen über die ich schreibe und was mir wichtig ist: sie kommen alle aus ganzem Herzen. Bevor ich einen Beitrag schreibe, folge ich der Energie (würde ich mal so sagen) und schreibe das, was mich im Augenblick am allermeisten bewegt.

4. Wie viel Zeit verbringst Du im Durchschnitt in der Woche mit bloggen?

Ich würde es nicht in Stunden festlegen. Abends habe ich früher immer gelesen, um nach Feierabend „abzuschalten“. Seit dem Bloggen sind es 5-6 Bücher weniger pro Monat. 😉

5. Hast Du über das Bloggen bereits neue persönliche Freundschaften geschlossen?

Ich habe sehr interessante Menschen getroffen, die ich im wahren Leben aber noch nicht kennen lernen durfte. Aber ich hoffe das passiert bald…

6. Was machst Du, wenn Du nicht online bist oder arbeitest? Hobbies?

Ich liebe das Bergsteigen bei uns in den Alpen. Bei meiner Rubrik dem „Gipfeltreffen“ kann ich beides, das Bloggen und das Bergsteigern miteinander verbinden.

7. Wie sieht Dein perfekter Sonntag aus?

Der perfekte Sonntag ist bei uns ja immer ein Arbeitstag, aber deswegen ist er ja nicht weniger perfekt. Ich würde sagen, lauter glückliche Gäste und wenn Sonntag an einem Donnerstag, also an unserem Ruhetag ist, dann ist  es einfach nur Zeit mit unserer Familie zu verbringen. Dabei bin ich am glücklichsten. Definitiv.

8. Urlaubsplanung: Berge oder Meer? Hotel oder Camping?

Meer, weil ich selbst mitten in den Alpen wohne und das Meer so sehr liebe. Hotel oder Camping? Weder das eine noch das andere. Wir leiten ja selbst den Alpencampingplatz, daher können wir in der Zeit in der Camping in Europa am schönsten ist nicht weg. Ins Hotel gehen wir mit den Kinder auch nicht so gerne, eher Fincaurlaub oder Roadtrip würde ich sagen.

9. Vegetarier oder Fleischesser?

Vegetarier, der aber gerne Fisch isst und sehr wenig Fleisch. (ist man dann überhaupt Vegetarier?)

10. Welchen Trend findest Du spannend und warum?

Der das alles wieder zurück zum Ursprung geht. Irgendwann war alles schon mal da und dann sehnt sich der Mensch nach Altbewährtem. Aber trotzdem möchte ich weiterwachsen und nach vorne gehen. Aber das eine schließt das andere ja nicht aus.

11. Du & Dein Leben in 5 Jahren: Was sind Deine Pläne/Ziele?

Ich mache so ungerne Pläne, weil ich dem Leben gerne die Gelegenheit geben möchte mich dorthin zu führen, wo es denkt, dass es uns am besten gefällt. Und das ist bekanntlich nicht immer das, was man sich für sich selbst vorgestellt hat. Wenn ich sagen würde, ich wünsche mir einfach, dass das Grundgefühl des inneren Friedens und das alles gut ist, wie es momentan ist, einfach nur so bleiben soll, dann wäre das das große Ziel.

Liebe Meike ich danke dir für die Nominierung und denke mir nun selbst 11. Fragen aus, um den Award an jemanden weiterzugeben.Hab weiterhin ein langes, glückliches und lustiges Leben, aus ganzem Herzen, deine M.

Meike und ihr Blog Tiefensuche

Das waren meine 11 beantworteten Fragen: Nun habt Ihr einen kleinen Eindruck von dem Menschen hinter diesem Blog gewonnen. Wenn Ihr auch Lust habt auf eine Nominierung, dann meldet Euch gern bei mir! Parallel habe ich bereits einige Blogger in die Auswahl gezogen, über die ich im nächsten Post berichten werden.

Allerdings gibt es ein paar Regeln, die man beim LIEBSTER AWARD einhalten muss. Hier kommen sie:

  • Bedankt euch bei der Person, die euch nominiert hat, und verlinkt sie auf eurer Seite. Falls möglich, hinterlasst auf ihrem Blog einen entsprechenden Kommentar, in dem ihr auch für andere sichtbar den Award annehmt.

  • Kopiert das Emblem oder holt euch ein zu euch passendes aus dem Netz und stellt es sichtbar auf die Award-Seite, so dass der Liebster Award nach außen hin sichtbar ist und bleibt.

  • Beantwortet die 11 Fragen, die euch gestellt wurden und veröffentlicht sie auf eurer Seite. Wer über die Fragen hinaus Fakten über sich präsentieren möchte, kann dies in einem eigenen Blog: Fakten über mich (bis zu 11 möglich); wer mit den Fragen gar nichts anfangen kann, darf sie ausnahmsweise auch mal gegen Fakten austauschen; sollte das dann aber auch entsprechend begründen.

  • Denkt euch 11 neue Fragen für die Blogger aus, die ihr nominieren wollt und stellt die Fragen auf euren Blog.

  • Kopiert die Regeln und stellt sie ebenfalls auf euren Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.

  • Nominiert zwischen 2 und 11 neue Blogger, die ihr gerne weiter empfehlen wollt. Das sollten möglichst solche sein, die noch wenig bekannt sind, aber empfehlenswerte Inhalte bieten. Wer möchte kann sich dabei an die 200er – 3000er Follower / Leser Regel halten, also solche Blogs empfehlen, die unterhalb dieser Zahlen liegen.

  • Stellt die neuen Nominierungen auf eurer Seite vor und gebt den jeweiligen Bloggern eure Nominierung persönlich bekannt. Empfohlen wird dafür die Kommentarfunktion auf den jeweiligen Blogs zu nutzen, falls diese passend ist.

  • Empfohlen wird auch, die jeweils Nominierten vorab zu fragen, ob sie überhaupt mitmachen wollen, damit sie sich nicht überfallen fühlen.

Für’s Erste habe ich zwei ganz wundervolle Blogs für euch herrausgesucht:

Alena von Wunderbrunnen

Alexandrea von Ich und das Leben

Beide sind mit so viel Herzblut dabei und würden sich über einen Besuch von euch sehr, sehr freuen!

Meine Fragen für euch, Alena und Alexandra

1. Was ist dein größter Traum, wonach sehnst du dich?

2.Wann und weswegen hast du zum letzten Mal geweint?

3.Wer oder was hat dich am allermeisten beeinflusst?

4.Welches Lied (oder Lieder) berührt dich immer wieder, egal wie oft du es hörst?

5.Welches Land würdest du am liebsten bereisen und warum?

6.Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

7.Welches Buch oder welcher Film hat dich am meisten bewegt und warum?

8.Wie definierst du Liebe?

9. Wobei vergisst du Raum und Zeit, da du ganz im Hier und Jetzt bist?

10.Glaubst du an Zufälle?

11. Was bedeutet Freundschaft für dich?

Die Verlosung vom Frühlingsostergewinnspiel

Die Verlosung vom Frühlingsostergewinnspiel

Heute war so ein wunderschöner Karsamstag! Vormittags war es bewölkt und bis zum Nachmittag kam die Sonne immer mehr durch. Genau pünktlich zu Ostern. Ich habe mir zwei unserer Kinder geschnappt und bin mit dem Zettel bewaffnet auf dem alle 41 Namen der Gewinnspielteilnehmer standen an unser Lieblingsplätzerl an der Isar. Tom jr. hat mit geschlossenen Augen die Gewinner gezogen und falls er geschummelt hat, macht das nichts, weil er kann nämlich noch nicht lesen. Es war also definitiv eine intuitive Glücksverlosung.

Ich würde euch am allerallerliebsten alle einen Preis zuschicken, weil ich mich doch so sehr über jeden Einzelnen gefreut habe, der mitgemacht hat. Ich verspreche ich schaue mich wieder nach schönen Dinge für euch um und allerspätestens im Sommer gibt es wieder ein Gewinnspiel aus ganzem Herzen.  Indianerehrenwort. Aber jetzt geht’s los…tatatata…hier sind die Gewinner!

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Die Gewinnerin des Kissens ist: Ramona!

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Die Gewinnerin des Holzherzes ist: Roswitha Heufelder!

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Und nun noch eine Gewinnerin: Katharina vom Blog so nah uns so fern gewinnt den Steinbock!

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Ich danke euch so sehr für’s Mitmachen und wünsche euch sonnige Tage und ein wundervolles Osterfest in bester Gesellschaft!

aus ganzem Herzen, M.

Bilder M.Linke