Tür Nummer 12: Weihnachtswünsche eines Kindes

Donnerstag abends bei Weihnachtsgeschicht’n mit Christine Neubauer und der Nachtmusik, hatte Christine Neubauer dieses rührende Gedicht vorgelesen. Ich will es euch nicht vorenthalten, weil ich es einfach so wunderschön fand. Alles Liebe und Gute und denkt daran besonders die Geschenke die nichts kosten sind oft genau die, die am wertvollsten sind.

Einen friedlichen Montagabend, aus ganzem Herzen M.

Ich wünsche mir einen langen Tag,
ganz ohne alle Uhren,
und auch Erwachsene, die nicht stets
auf Termine luren.
Ich wünsch mir Papa mit viel Zeit für mich
und meine Fragen
und dass Erwachsene nicht so oft
nur jammern oder klagen.
Ich wünsch mir, dass man mich fragt,
warum ich manchmal weine.
Ich wünsch mir, dass man mir mal sagt:
„Ich mag dich, meine Kleine!“
Ich wünsch mir, dass man nicht stets mahnt:
„Nicht jetzt, denk doch an später!“
Ich wünsch mir, dass ich „ich“ sein darf
und nicht ein „man“ und „jeder“.
Ich wünsch mir Lehrer mit Humor und solche,
die gern lachen.
Dass ich nicht nur gescheit sein muss,
mal träumen darf im Wachen.
Frohe Gesichter um mich rum,
die nicht im Alter rosten.
Bekomm die Wünsche ich erfüllt?
Wohl kaum, weil sie nichts kosten!

Verfasser unbekannt


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