Der Arzbacher Hof Rückblick auf das Jahr 2015 und der Blick von oben

Das Jahr hat genau noch einen einzelnen Tag übrig und wie so oft um diese Zeit haben wir das Gefühl, daß wir etwas Altes loslassen müssen, um wieder etwas Neues einladen zu können. Eine Mischung aus Wehmut und Vorfreude und manches Mal auch aus Trauer und Hoffnung. Egal aus was für einer Mischung dein „Altes-Jahr- Neues-Jahr-Cocktail“ dieses Mal besteht, so hoffe ich, daß du trotzdem zuversichtlich in die Zukunft schauen kannst.

Bei uns im Arzbacher Hof war allerhand los. Es ist schon erstaunlich was überhaupt so in ein Jahr passt. Die letzten Monate habe ich vergleichsweise wenig über den Alltag im Arzbacher Hof geschrieben, obwohl das ja immer einen sehr großen Teil bei uns ausmacht. Wenn ich schreibe, dann folge ich immer dem Gefühl und erzähle die Geschichten, die erzählt werden wollen (auch wenn ich das nicht immer bei allen schaffe – wert wären sie es allemal). Was 2016 betrifft: mein Kopf ist gefüllt mit neuen Ideen für den Blog. Die Herzmenschen-Geschichten und die Gipfeltreffen, wollten wohl einfach nicht mehr ins alte Jahr mit rein und darum nehme ich sie jetzt einfach mit in das nächste. Vielleicht habt ihr es ja gelesen und mitbekommen, mir ist kurz bevor ich auf den Veröffentlichen-Buttom drücken wollte, die Speicherkarte mit all den Fotos des letzten Sommers, einschließlich Herbst, kaputt gegangen. Natürlich habe ich keines der Bilder gespeichert. Is ja klar. Im Moment kümmert sich eine Datenwiederherstellungsfirma darum. Aber Bilder hin oder her, wir hatten eine ganz wundervolle Arzbacher Hof Saison. Einen Bilderbuchsommer und einen ebenso Bilderbuchherbst, ach es war überhaupt ein Bilderbuchmärchenjahr. Der Campingplatz war fast immer ausgebucht und wir durften jede Menge Feiern, Grillabende, Hochzeiten usw. miterleben, viele wundervolle Menschen kennenlernen oder auch wiedersehen und mit jedem neuen Jahr werde ich noch ein bisschen mehr demütiger, weil ich einfach so dankbar bin, daß ich mit meiner Familie genau hier leben darf. Das war das was mich früher immer so an den Reisen fasziniert hatte, die wundersamen Begegnungen. Das man irgendwie immer genau zum richtigen Zeitpunkt die „richtigen“Menschen getroffen hatte, einfach so und die vielen, vielen Zufälle, die ich mir bis heute oft noch nicht erklären kann. Jetzt habe ich das Glück, daß wir genau hier an einem Platz sind an denen die Menschen reisen, übernachten, Essen gehen, wieder weiterreisen und schon bin ich wieder mittendrin im Karussell der magischen Fügungen, ohne je den Ort zu wechseln.

An dieser Stelle möchte ich mich einmal aus ganzem Herzen bei unseren Mitarbeitern bedanken. Für ihre Energie wahre Gastfreundschaft zu leben und für den Zufall, der genau diese Menschen alle zu uns geführt hat! Dieses Jahr waren wir alle zusammen und gemeinsam mit der Waldherr Alm in Hamburg. 30 Bayern in Hamburg! Wir hatten eine so großartige Zeit dort und ich habe mich wieder einmal mehr in diese Stadt verliebt, die so weltoffen, einzigartig und besonders ist.

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20151120_102106IMG_022420151122_08035220151122_082358IMG_0204IMG_0226Reeperbahn-RitzeIMG_0257IMG_0201Hamburg Panorama nach Fischmarkt

Diese Zeit mit unserer ganzen Arzbacher Hof Familie war etwas ganz Wertvolles und das die Waldherr Alm auch noch dabei war, hat es nur noch einzigartiger gemacht. Ich glaube das haben wir alle gespürt. Jetzt sind wir unter dem Jahr ja so viele Stunden täglich zusammen und ich werte das jetzt einfach einmal als ein gutes Zeichen, daß jeder sich auch außerhalb der Arbeitszeit freut, wenn er den anderen sieht . Ohne Ausnahme. Die drei Tage Hamburg würden, viele, viele lustige Seiten hier im Blog füllen. Vielleicht erzähle ich euch einmal davon…dieses Jahr eher nicht mehr.

Am Jahresanfang durften wir uns unsere kleine, bunte Welt von oben anschauen. Mit einem Heißluftballon sind wir über unsere Häuser und über die Dinge hinweg geschwebt. (und wir hatten richtig viel Schnee zu dieser Zeit) Alles wirkte so unsagbar friedlich und es ist seltsam, aber geht es euch auch so, von oben aus der Distanz betrachtet, hat man das Gefühl den Bezug zu den kleinen Alltagsleben da unten zu verlieren. Fast so als ob der Blick sich weitet und damit auch irgendwie der Geist. Ich glaube, wir täten gut daran, das Leben öfters aus der Vogelperspektive zu betrachten. Dieser Blick aus dem Ballon und auf unsere Heimat, den Isarwinkel,  hat mich das ganze Jahr über treu begleitet. In so mancher Situation habe ich mich daran zurück erinnert, wie leicht doch alles da oben war und wie unwichtig Unwichtiges tatsächlich ist. Meinen Blog gab es damals noch gar nicht, vielleicht schon in Gedanken. Aber so ist es doch immer, alles fängt mit einem klitzekleinen Gedanken an. Einen Wunsch, eine Sehnsucht. Darum pass einmal mehr auf das auf was du denkst oder dir wünscht, es könnte in Erfüllung gehen.

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Was bleibt mir anderes als dir ein überragendes Neues Jahr im besten Sinne zu wünschen.  Vergiß nicht, dich vom alten Jahr zu verabschieden und dich zu bedanken,  es wird ein Abschied für immer sein. Für den ein oder anderen mag es ein gutes Jahr gewesen sein, für manche Menschen ein trauriges. Doch es gibt immer etwas, wofür du dankbar sein kannst. Halte deine Augen und dein Herz offen. Nada mas.  Alles Liebe für dich und einen guten Flug in eine neues Jahr, aus ganzem Herzen M.

Fotos S.Hanus, K.Dülks, M.Linke


One thought on “Der Arzbacher Hof Rückblick auf das Jahr 2015 und der Blick von oben

  1. Schaut aus wie wenn es ein prächtiges Arzbacher Hof Jahr war. Wir haben das Essen und die Stunden bei euch und das Lesen in deinem Blog jedenfalls sehr genossen. Danke dafür.

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